Wenn Service rechtswidrig wird…

In diesem Blogbeitrag soll eine rechtliche Grenze der Integration von
Social Media Monitoring an einem simplen Beispiel aufgezeigt werden:

„Du betreibst einen kleinen Onlinekosmetikversand. Du bist da einfach
reingerutscht, weil du nen Videoblog über Kosmetik angefangen hast,
dieser mega beliebt wurde und dann Anfragen kamen, ob man das Zeug
auch bei dir kaufen kann. Du bist mit dem Unternehmen fast nur in den
„sozialen“ (manchmal sind sie auch asozial) Netzwerken unterwegs
und versuchst es allen Recht zu machen bzw. einfach ein guter
Unternehmer zu sein. Eines Tages klappt irgendwas mit dem Versand
nicht und ein Kunde beschwert sich bei Twitter darüber. Da du in allen
Kanälen eine Auge darauf wirfst , was man so über dich erzählt,
bekommst du das natürlich gleich mit und reagierst zuvorkommend
indem du seinen Namen recherchierst und ihm eine erklärende eMail
sendest…bäääm!!“

Was hier zunächst sehr positiv klingt, ist rechtlich gesehen ein Verstoß
gegen § 28 Abs.1 S.1 Nr.3 BDSG bzw. die schutzwürdigen Interessen des
Betroffenen. Die Informationen aus dem Social Media Monitoring dürfen
nicht mit den eigenen Kundendaten verglichen werden, wenn Sie die
Erlaubnis der Vertragspartner dazu nicht haben!

Handlungsempfehlung:
Antworten Sie unpersönlich aber dialogeinleitend:

„sorry, dass etwas nicht funktioniert hat. ruf mich doch bitte kurz
an, um das problem zu lösen: 0123/4567890 LG User234“

Im persönlichen Dialog mit dem Kunden dürfen Sie seine Daten natürlich
nutzen!

Fanpages haben Impressumspflicht!

Auf der Suche nach neuen Kunden haben wir mal wieder einige Fanpages, unter anderem von
renommierten Unternehmen, untersucht.
Das erschreckende Ergebnis: Es gibt immer noch wenige Fanpages mit richtigem Impressum!

Aber was ist ein richtiges Impressum und wo bekomme ich es her?

Im Blog von Schwindt-PR haben wir einen recht langen Artikel gefunden, den wir hier zu eurem
Effizienzvorteil zusammenfassen:

Das Landgericht Aschaffenburg hat kürzlich bekannt gegeben, dass eine Facebook-Fanseite
ein Impressum seines Anbieters führen muss. Eine Facebook-Fanpage ist mit einem Blog oder einer
Website vergleichbar, braucht aber kein eigenes Impressum, sondern kann auf das der zugehörigen
Website verweisen. “Sicherer“ ist es aber einen Tab einzurichten! Interessant wurde das Thema
eh erst durch Abmahnungen von Wettbewerbern, die sich meinen mit rechtlichen Ellenbogen
einen Platz im Markt erkämpfen zu müssen.

Wie richte ich mir ein Impressum ein?
Dazu gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten:

1. Link im Infobereich
Das einfachste ist im Infobereich den Begriff Impressum mit einem Hyperlink zum Impressum
auf der Unternehmenswebsite zu ergänzen, wie in diesem Beispiel von einem unserer Kunden.

2. Tab mit Impressum (Königsweg)

Zunächst sei angemerkt, dass auch der Königsweg eines eigenen Tabs, seine Probleme mitbringt.
Aktuell zeigt nämlich die Mobile-App von Facebook die Tabs nicht an, aber das kann sich noch
ändern.
Einen Tab einzurichten ist schon deutlich aufwändiger, aber zum Glück gibt es ja viele
junge Unternehmen, die kostenlos die Installation anbieten. Wie man das macht, zeigen
beispielsweise unsere Freunde von  Yourfans in diesem Video.

Beispiel: Hier ist unsere Umsetzung des Tabs. In diesem Fall „Powered by Sweepstake“ :

 

Fanpages haben Impressumspflicht!

Auf der Suche nach neuen Kunden haben wir mal wieder einige Fanpages, unter anderem von
renommierten Unternehmen, untersucht.
Das erschreckende Ergebnis: Es gibt immer noch kaum Fanpages mit richtigem Impressum!

Aber was ist ein richtiges Impressum und wo bekomme ich es her?

Im Blog von Schwindt-PR haben wir einen recht langen Artikel gefunden, den wir hier zu eurem
Effizienzvorteil zusammenfassen:

Das Landgericht Aschaffenburg hat kürzlich bekannt gegeben, dass eine Facebook-Fanseite
ein Impressum seines Anbieters führen muss. Eine Facebook-Fanpage ist mit einem Blog oder einer
Website vergleichbar, braucht aber kein eigenes Impressum, sondern kann auf das der zugehörigen
Website verweisen. “Sicherer“ ist es aber einen Tab einzurichten! Interessant wurde das Thema
eh erst durch Abmahnungen von Wettbewerbern, die sich meinen mit rechtlichen Ellenbogen
einen Platz im Markt erkämpfen zu müssen.

Wie richte ich mir ein Impressum ein?
Dazu gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten:

1. Link im Infobereich
Das einfachste ist im Infobereich den Begriff Impressum mit einem Hyperlink zum Impressum
auf der Unternehmenswebsite zu ergänzen, wie in diesem Beispiel von einem unserer Kunden.

2. Tab mit Impressum (Königsweg)

Zunächst sei angemerkt, dass auch der Königsweg eines eigenen Tabs, seine Probleme mitbringt.
Aktuell zeigt nämlich die Mobile-App von Facebook die Tabs nicht an, aber das kann sich noch
ändern.
Einen Tab einzurichten ist schon deutlich aufwändiger, aber zum Glück gibt es ja viele
junge Unternehmen, die kostenlos die Installation anbieten. Wie man das macht, zeigen
beispielsweise unsere Freunde von  Yourfans in diesem Video.

Beispiel: Hier ist unsere Umsetzung des Tabs. In diesem Fall „Powered by Sweepstake“ :

Wenn Service rechtswidrig wird

In diesem Blogbeitrag soll eine rechtliche Grenze der Integration von
Social Media Monitoring an einem simplen Beispiel aufgezeigt werden:

„Du betreibst einen kleinen Onlinekosmetikversand. Du bist da einfach
reingerutscht, weil du nen Videoblog über Kosmetik angefangen hast,
dieser mega beliebt wurde und dann Anfragen kamen, ob man das Zeug
auch bei dir kaufen kann. Du bist mit dem Unternehmen fast nur in den
„sozialen“ (manchmal sind sie auch asozial) Netzwerken unterwegs
und versuchst es allen Recht zu machen bzw. einfach ein guter
Unternehmer zu sein. Eines Tages klappt irgendwas mit dem Versand
nicht und ein Kunde beschwert sich bei Twitter darüber. Da du in allen
Kanälen eine Auge darauf wirfst , was man so über dich erzählt,
bekommst du das natürlich gleich mit und reagierst zuvorkommend
indem du seinen Namen recherchierst und ihm eine erklärende eMail
sendest…bäääm!!“

Was hier zunächst sehr positiv klingt, ist rechtlich gesehen ein Verstoß
gegen § 28 Abs.1 S.1 Nr.3 BDSG bzw. die schutzwürdigen Interessen des
Betroffenen. Die Informationen aus dem Social Media Monitoring dürfen
nicht mit den eigenen Kundendaten verglichen werden, wenn Sie die
Erlaubnis der Vertragspartner dazu nicht haben!

Handlungsempfehlung:
Antworten Sie unpersönlich aber dialogeinleitend:

„sorry, dass etwas nicht funktioniert hat. ruf mich doch bitte kurz
an, um das problem zu lösen: 0123/4567890 LG User234“

Im persönlichen Dialog mit dem Kunden dürfen Sie seine Daten natürlich
nutzen!