Kreativbranche: Stellt Teilrechnungen!

Seit 2006 findet meine selbständige Tätigkeit
quasi im Bereich der Kreativbranche statt.
Bereits während dem Studium konnte ich mir
den ein oder anderen Tipp von meinen Dozenten
aus der Praxis holen und von deren Erfahrungen
lernen.

Wer sich selbständig macht, hat meistens nicht
Rechnungswesen oder Buchhaltung neben seinem
Kreativbereich studiert. So ist die logische Heran-
gehensweise, wie man sie sich bei der eigenen
Kauferfahrung abschauen kann, naheliegend.

Leistung wird erbracht – Rechnung wird gestellt.

So habe auch ich angefangen sogenannte Endrechnungen zu stellen.
Da es meist kleinere Projekte waren, klappte das auch wunderbar.

Bis 2007 ein Gastronom aus Meersburg ein umfangreicheres Projekt nicht bezahlte.
Im Rahmen des Mahnverfahrens kam es zur Gerichtsverhandlung, welche nur einen
Vergleich bewirkte. Das hieß, ich bekam die Hälfte der ausstehenden Summe bezahlt,
musste jedoch meine Anwaltskosten selbst tragen. Pech gehabt!

Der Rat meines Anwalts leuchtete ein:

Stellen Sie Zwischenrechnungen!

Beispielmodell Homepageprojekt:
1/3 bei Beauftragung
1/3 nach definierter Mitte des Projektes (Nach der Gestaltung)
und 1/3 als Schlusszahlung (Nach der Programmierung).
So leistet der Kunde bereits einen Vertrauensbeweis und macht ein Zugeständnis
über die schriftliche Beauftragung hinaus. Da streitet es sich einfacher, sollte es
zu Komplikationen kommen!

Diesen Tipp beherzige ich bis heute mit Erfolg und lege ihn jedem, der in der Kreativ-
branche arbeitet, ans Herzen. Ist zwar ein wenig mehr Aufwand, lohnt sich aber als
Versicherung gegen den “worst case”.

Ein kleiner Film, der die Motivation zum Selbstwertgefühl vor respektlosen Kunden
stärken soll:

Ich wünsche viel Erfolg!

 

 

 

 

 

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