Coworking im CAMPUS Dornbirn

CO-WORKING im Campus Dornbirn

 

Vor ein paar Tagen wurde es mir erlaubt, zusammen
mit zwei Partnerunternehmen aus Vorarlberg, ein Meeting
im Coworking Space in Dornbirn abzuhalten.

 

2013 wurde ich zusammen mit Claudio Vit der PRISMA und
Stefan Hagen von Hagen Consulting zu einem Gespräch ein-
geladen, welches das Thema Coworking zum Topic trug.

Am Tisch wurden verschiedene Szenarien zum Vorhaben,
welches bis dahin noch nicht konzeptionell ausgerichtet war,
besprochen und Erfahrungen ausgetauscht.

Durch meine frühen Überlegungen und Praxiserfahrung mit
eigener Netzwerkagentur, konnte ich einiges an Wissen mit
in das Gespräch fließen lassen.

 

Leider blieb es bei diesem Gespräch, da eine Einigung über
ein Vergütungsmodell nicht erzielt werden konnte.
Als externer Dienstleister und Nicht-Mieter ist es nahezu
unmöglich, von der PRISMA beauftragt zu werden, wurde
mir verdeutlicht. Ein Umzug meines Unternehmens nach
Vorarlberg kam für mich nicht in Frage.

 

Es verging einige Zeit, doch das Coworking-Thema blieb
in meinem Hinterkopf.

Da gibt es also tatsächlich jemanden in Vorarlberg,
der das
Thema erkannt hat und es wirklich umsetzen will!
Ich war begeistert!

Passend zur Anfrage für den 03.04.2014 bekam ich Mail-
antwort mit dem Angebot, 2 Stunden im Coworking-Space
ein Meeting abhalten zu können.

 

Wir trafen uns am besagten Tag vor dem neu erbauten Gebäude
hinter dem CAMPUS Dornbirn und begannen die Begehung.

Sehr geschmackvoll eingerichtet. Hohe Wände aus Sicht-/Rohbeton,
teils abgetrennte Bürozimmer, teils Open Spaces mit FlexDesks
zum “mal schnell was erledigen”.

Hier kann man sich fest einmieten, wie es der Unternehmensberater
Stefan Hagen auf der größten Fläche des Coworking-Spaces bereits
getan hat, aber auch eine Tages- und Tischmiete in Anspruch nehmen.

 

Die Dauermieträume haben eine Glaswand, durch welche man in
das Büro, oder aus dem Büro heraus in den Flur sehen kann.
Man ist also nicht abgeschottet und hat trotzdem seine Ruhe.

 

Telefon-Nischen wurden eingerichtet, in denen es sich auch mal
lauter telefonieren lässt, ein großer Serverraum mit entsprechender
Verkabelung in die Zimmer ist vorhanden und superschnelles
Internet eingerichtet.

Der Besprechungsraum, in welchem wir unser Meeting abhielten,
ist die Insel, um welche die Zimmer angeordnet sind.
Neuste Technik macht selbst ein normales Meeting zur Besonderheit.

Eine große “Bühne” für Gastredner oder Events fehlt, dafür kann
man jedoch das Designforum und das CAMPUS-Gebäude nutzen.
Die Positionierung einer kleinen Präsentationsfläche direkt am
Eingangsbereich bringt zwar sehr viel Auflockerung in die Büro-
atmosphäre, doch kann ein Vortrag durch Personen, die den Space
verlassen oder besuchen gestört werden.

Klar gründet der Coworking Space auf ein Geschäftsmodell, doch
halte ich die Preise für die Einzel-sowie Dauermiete für zu hoch.
4 Sitzplätze in einem 25qm Büro kosten als Dauermiete rund 800€/Monat.
Das wird sich kein Start-Up der Kreativbranche leisten können.
Für Fluktuation und kreativen Austausch dürften Platzpreise mit
24 € netto/Tag für einen freien Arbeitsplatz nicht förderlich sein.

Es hat uns auf jeden Fall sehr gefallen dort und ich bin von der
Designlastigkeit des Stockwerks sowie auch des kompletten Gebäudes
sehr beeindruckt und in der Theorie hören sich die Coworking Rules
und die Vision vorbildlich an!

Hier ein paar Einblicke vom Coworking Space des CAMPUS DORNBIRN

 

Mehr Infos findet Ihr hier:

http://www.prisma-zentrum.com/initiativen/agile-work/coworking/

3 comments on “Coworking im CAMPUS Dornbirn

  1. Stefan Hagen on said:

    Hallo Moritz,

    es freut mich, dass Du über den Coworking am CAMPUS Dornbirn berichtest. Zu 3 Punkten Deines Berichts möchte ich kurz einige Gedanken ergänzen:

    1) Es stimmt absolut nicht, dass die Prisma nur Mieter als externe Dienstleister beauftragt – dafür gibt es genügend Beispiele. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt wohl die gegenseitigen Erwartungshaltungen / Vorstellungen nicht ganz klar. Sprich: Es wurde gar kein Partner mit Deinem Profil gesucht, entsprechend ist auch kein Auftrag für Dich dabei raus gekommen.
    2) An diversen Details wie “Bühne” arbeiten wir noch. Es soll wohl überlegt sein, deshalb haben wir entschlossen, zuerst Erfahrungen im Echtbetrieb zu sammeln, bevor die letzten Details konzipiert und umgesetzt werden.
    3) Der Standort ist hochwertig umgesetzt, das schlägt sich natürlich auch im Preis nieder. Allerdings halte ich die Preise nicht für zu hoch angesetzt, denn entscheidend ist, welches Umfeld man für den Preis erhält. Beispielsweise kostet ein FixDesk im offenen Coworking Bereich unter 300 EUR netto. Das ist absolut marktkonform und z.B. vergleichbar mit den Preisen des Betahaus-Konzepts. Als Unternehmer bin ich bereit, ein bestimmtes Budget für Miete zu investieren. Wenn das Umfeld wie hier am CAMPUS Dornbirn für mein Unternehmen befruchtend und professionell ist, bin ich bereit, auch ein bisschen mehr zu investieren.

    Viele Grüße aus Dornbirn und bis demnächst ;-)

    Stefan

    • Moritz on said:

      Hoi Stefan und danke für Deinen Kommentar,

      Die Einladung zu unserem sehr interessanten Austausch fand unter dem Stern “Weitere Schritte bei der Planung des Coworking Space” statt. Dort wurde bereits von Projektplanung und Aufteilung usw. gesprochen und ich händigte euch meine Arbeit von 2011 aus. Erst als ich vor Claudio verlauten ließ, dass ich nicht untentgeltlich arbeite und mich nicht in der Rolle eines zukünftigen Mieters sah, wurde die Kommunikation eingeschränkt und Rückmeldungen blieben aus.

      Du nennst es “Profil wurde nicht gesucht”. Das lese und höre ich heute zum ersten Mal.
      Ich finde es super, was da auf die Beine gestellt wird, doch habe ich auch meine Erkenntnisse aus der Kommunikation durch dieses Treffen damals in Deinen alten Büro gezogen und finde auch die Darstellung in Deinem Kommentar zumindest zu Punkt 1 schlichtweg nicht richtig und vor Allem nicht deckungsgleich zu den Aussagen von Claudio Vit.

      Das Gebäude steht, das Projekt wurde umgesetzt. Eine Diskussion führt zu nichts. Mir war es nur sehr wichtig 1. Deinen öffentlichen Kommentar zu genehmigen und 2. Ihn entsprechend zu kommentieren.

      Alles Weitere auch gerne persönlich.
      Grüße vom See,
      Moritz

      PS: Bei der Gelegenheit soll ich Grüße von ein paar ehem. Mitarbeitern von Infolox ausrichten.

      • Stefan Hagen on said:

        Hallo Moritz,

        in dem Fall ging ich wohl von falschen Annahmen aus. Ich habe unser Treffen so beschrieben, wie es mir damals kommuniziert wurde. Aber Du weißt ja: Wahr ist nicht, was A sagt, sondern was B versteht.

        Danke für die Grüße.

        LG, Stefan

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