Das Projekt “Schlachters Tentation”

Schlachters Tentation ist die Marke eines Apfel-Landwirtes aus Eriskirch am Bodensee.
Martin Schlachter beschäftigte mit diesem Projekt mein Netzwerk und mich für ca.
10 Monate.

 

Der Kunde:

Martin Schlachter ist Landwirt. Sein Hauptgeschäft war das Apfelbusiness bis er vor
ca. 12 Jahren die Brenner Stube in Eriskirch baute. Aus einer zeitgeschichtlich erfahrenen
Scheune baute er eine Gastronomie, die bis zum obersten Vorstand der Weltkonzerne im
nahem Umkreis bekannt ist. Weihnachtsfeiern und Jubiläen, aber auch Privatfeiern
können dort gefeiert werden. Zwei Stuben, ein großzügiger Sommer- und Winter-Biergarten
und ein Dinnete-Backhaus bilden die Gastronomie in mitten des grünen Hinterlandes ab.
Wie der Name der Gastronomie schon sagt, ist das Brennen von Schnäpsen und das Her-
stellen von Likören eine Leidenschaft von Martin Schlachter.
Seit mehreren Jahrzehnten hat er sich dieses Handwerk selbst beigebracht und beherrscht
es meisterhaft.

 

Das Produkt:

In einem Gespräch mit Martin Schlachter fand ich heraus, dass er einen wahren Schatz bei
sich in der Brenner Stube hütet. Das Apfeldestillat Tentation.
Gebrannt als “Klarer” oder leicht gelblich gefärbt durch die Lagerung mit einem Stück Eichen-
Rinde im Fass wurde er in einer milchglasigen Flasche mit herkömmlichem Etikett verkauft.
Nach der Kostprobe war mir klar, dass dieser Tropfen ein ungeschliffener Diamant ist.

 

Das Konzept:

Nach eingängiger Absprache mit dem Kunden wurde ein maßgeschneidertes Konzept verfasst,
welches für das komplette Projekt als Leitlinie diente. Die Aufgabe bestand darin, den Edelbrand
in ein passendes Umfeld und würdigen Kontext zu setzen. Dabei spielten einige Faktoren die ent-
scheidende Rolle:

Um welches Produkt handelt es sich genau?

Herkunft der gebrannten Frucht, Anbauverfahren, Eigenschaften des Apfels, Herstellungsprozess
des Brandes, Charakter des Destillates, etc.

Wer stellt das Produkt her?
Die Geschichte wird nicht um das Produkt herum erzählt, wie es so oft bei Produkten im Markt der
Fall ist; Die Geschichte wird über das Produkt und seinen Erzeuger erzählt. Nicht mehr und nicht
weniger. Martin Schlachter ist ein Macher. Das handwerkliche Geschick und die Disziplin, Dinge
bis zuletzt durch zu ziehen sind nur ein paar seiner Stärken. Das musste mit in das sogen. Storytelling
eingeflochten werden.

Wo wird das Produkt platziert?
Marktsituation bei Edelbränden, Aktuelle Trends im Lebensmittel- und Getränke-Konsum,
Zukünftige Zielgruppe.

Das Konzept paart die natürliche Verarbeitung regionaler Äpfel, die perfektionistische Herstellung und
den extraordinären Charakter des Destillates mit dem handwerklich begabten, robusten und disziplinierten
Mannsbild. Auszüglich waren diese Begriffe die Richtungsweiser:
Handwerk, Manufaktur, Roh, Haptik, Männlichkeit, Selbständig, Robustheit, Bart, Gesund, Nah am
Ursprung, Sympathie, Nahbarkeit, Qualität, Hochwertigkeit, Wertebewusstsein.

Beim Apfel als Frucht und dem Begriff “Tentation” dachte ich sofort an die Geschichte von Adam und Eva
und der Verführung hin zum Biss in den Apfel…

 

Die Maßnahmen:

Resultierend aus dem Konzept wurde ein umfangreicher Maßnahmenplan entwickelt.
Vom Casting, dem Logo über die Verpackung bis hin zum öffentlichen Auftritt wurde alles durchdacht:

1. Die Gestaltungslinie
Die Wahl meiner Netzwerkpartner fiel mit diesem Projekt auf Sven Hiemer und Manuel Kallina.
Sven ist Gründer der Agentur Hinterland und Manuel freier Grafiker. Beide erarbeiteten die Gestal-
tungslinie für Schlachters Tentation orientiert am Grundkonzept und Storytelling.

Das Logo:

Die politische Anordnung des Namenteiles “Schlachters” ist bewusst sehr zurückgenommen.
Die markenrechtliche Eintragung als “Tentation” war nicht möglich, da die Gefahr drohte, sich
im Rechtsstreit mit “Schweppes” wieder zu finden. Der Namenszusatz brachte die Anmeldung
durch.

Aus dem Logo entstanden direkt im Anschluss die Etiketten. Anhand von ihnen kann das Farb-
klima nachvollzogen werden.

 

2. Das Casting

Auf der Suche nach dem passenden Werbegesicht für Schlachters Tentation organisierte ich ein
Casting welches in der Brenner Stube abgehalten wurde. Über die Presse und Facebook-Ads wurde
der Aufruf publiziert. An zwei Samstagen wurden 22 Männer aus der Region befragt, getestet und
begutachtet. Hier ein Auszug aus dem Casting

Ein Model-Release Vertrag wurde aufgesetzt und ein Profil für jeden Teilnehmer erstellt.
Nach einigen Besprechungen und Überlegzeit wurde eine Entscheidung gefällt:

Das Gesicht der Marke “Schlachters Tentation” wurde Fabian Metzger. Zufällig ist dieser ein
professionelles Model und leidenschaftlicher Bartträger.

 

3. Die Verpackung
Herwig Bischof ist ein über die Maßen begabter Verpackungsdesigner. Er hatte mich mit einigen
Projekten sehr beeindruckt und überzeugt. Zu diesem Projekt konnte ich ihn endlich einmal selbst
in Anspruch nehmen, was sich sehr gelohnt hat.
Die Verpackung wurde dem Konzept und Storytelling entsprechend entworfen. Die Briefings
wurden bewusst zusammen mit den Gestaltern vorgenommen, da Teil der Verpackung ein Schuber
sein sollte. Hier geht’s zur Bildergalerie des Entwurfsprozesses bis hin zur Umsetzung.

Die Verpackung dient gleichzeitig als Versandverpackung und schützte die Flasche bei einem
Aufprall nach 5 Metern Fall. Hergestellt wurde sie in Vorarlberg und zusammengesetzt durch
die CARITAS Vorarlberg. (Letztes Bild der oben verlinkten Bildergalerie.)

Sogar beim kleinen Verschlussriegel wurde auf das Material geachtet. Er ist aus massivem
Fichtenholz. Dieser ist mit Teil der Verpackungsentwicklung und so nirgendwo zu finden.
Passend zum Logo wurde ein Stempel bestellt, mit welchem die Verpackung ausgezeichnet
wurde.

 

4. Der Schuber
Der Schuber entstand parallel zur Verpackung und wurde von der Druckerei Turnherr in
Rankweil umgesetzt. Außen wird die Wiedererkennung gewahrt, innen strahlt das kräftige Gelb.

 

 05. Texterei
Gute Texte sind in der Werbebranche leider Mangelware, da sie oft nebenbei erledigt werden.
Johannes Lampert wird von mir als Philosophietexter gesehen. Er schreibt schmuckvolle,
emotionale Texte und kam für dieses Projekt genau richtig. Dieser Text steht z.B. auf dem Schuber:

“Ein Tag im Herbst

Nebelschwaden ziehen über die kühlen Felder. Man kann wieder seinen Atem sehen.
Die Sonne steht tief. In den Körben stapeln sich Äpfel.
An den Knien haben die schweren Jeans leichte Risse und feuchte Grasflecken.
Der Zauber kann beginnen.
Sehen Sie diesen Moment vor sich?
In jedem der handverlesenen Tentation-Äpfeln steckt die Kraft echter Handarbeit, die Tradition
von Generationen und die Genauigkeit handwerklicher Disziplin.
Jeder Schluck erzählt seine eigene Geschichte.

Seine Texte erzählen die Geschichte auf allen Werbemedien konsequent weiter.

 
6. Das Fotoshooting
Dank der guten Kontakte den Kunden konnte die Recherche nach dem geeigneten Umfeld für ein
Shooting verkürzt werden. Eine alte Schreinerei über Gornhofen wurde zum Shooting-Szenario.
3 Tage verbrachte ich mit Fabian Metzger am Set. Diese Bilder resultierten daraus.
Kurz danach wurden die Produktbilder fotografiert. Dazu diente eine über 100 Jahre alte Werkbank.
Das gesamte Bildmaterial wurde von mir selbst mit einer EOS 7D und meinem mobilen Fotostudio
umgesetzt und nachbearbeitet

 

7. Die Webseite
Bereits während der Verpackungsumsetzung war das Projekt “Webseite” in vollem Gange. Zusam-
men mit Sebastian Elpers, meinen Top-Programmierer für Webseiten-Projekte, wurde eine
wunderschöne Webseite nach modernsten Kriterien umgesetzt. Natürlich hatten die Gestalter
hierbei das letzte Wort. Die Webseite ist voll responsive, kann also von nahezu jedem online-
fähigen Gerät angesehen werden. Zur Webseite geht’s hier!

 

8. Die Promotion-Medien
Passend zum Produkt wurden Flyer und Postkarten entworfen. Diese wurden entweder dem ver-
sendeten Gut beigelegt oder auf Events verteilt. Die Arbeit war Begleitprojekt zur GUSTAV-Messe
2014, welche das Coming-Out für die nun reife Marke “Schlachters Tentation” war.

 

9. Der Messestand der GUSTAV 2014
Der Auftritt auf der GUSTAV 2014 war die Probe auf’s Exempel. Dort setze sich der Kunde dem
ehrlichen und direkten Feedback seiner potenziellen Kunden aus. Aufgeschnittene Äpfel der Sorte
Tentation und das Destillat wurden von hunderten Menschen verköstigt.
Bei der Standgestaltung achteten wir penibel auf Feinheiten, wie man den Bildern entnehmen kann.
Das Fazit war ein Fest: Insgesamt wurden 50 Flaschen des Edel-Destillats verkauft und 150 Stück an-
gefragt. Zum Messepreis von 34,90€ gingen sie über die Theke des Messestandes.

 

10. Credits

Dieses Projekt ist eines der schönsten und hochwertigsten, die ich je leiten durfte. Es ist der Beleg
für funktionierende Zusammenarbeit, einer anwendungsreifen Methodik, für die Führung und Leitung
im Netzwerk und Qualität aller beteiligten Firmen. Ich bin sehr stolz, das Vertrauen meines Kunden
Martin Schlachter in solch großen Umfang genießen zu dürfen. Vermutlich wurde das komplette Projekt
auch deswegen so überragend, weil Kunde und Konzept zwar Leitplanken vorgaben, jeder dennoch
die Freiheit hatte um in Wohlfühlatmosphäre zu arbeiten.

Besonderer Dank gilt diesen Personen, ohne welche dieses Projekt nicht möglich
gewesen wäre:

Martin Schlachter, Kunde und aktiver Helfer
Stefanie Schlachter, Tochter des Kunden und am Casting & Messe-Standkonzept beteiligt
Greta von Bronewski, Begleitung & Assistenz im Projekt
Sanya Zillich, Mitwirkung bei der Konzeption
Sven Hiemer, Gestaltung
Manuel Kallina, Gestaltung
Herwig Bischof, Verpackungsdesign
Johannes Lampert, Texterei
Sebastian Elpers, Webdesign & Programmierung
Fabian Metzger, Model
Karoline Mühlburger, Kontaktvermittlung Messe Dornbirn, Projektbegleitung
Franz Ha, Messeleiter GUSTAV 2014
Herr Stadler von Nowlan&Stadler, Patent & Markenanwalt

Team Druckerei Kling Kressbronn, Druck Printmedien
Team Druckerei Turnherr, Druck Schuber
Team Messe Dornbirn
Team CARITAS Vorarlberg
Redakteure Südkurier & Schwäbische Zeitung
Team Rekru Kressbronn, Flaschen & Zubehör

 

 

 


Der Zeppelin Bierbrand

 

Martin Schlachter betreibt seine Landwirtschaft im Bereich Apfel-Anbau
und führt seit fast 10 Jahren die Gastronomie Brenner-Stube in Eriskirch an.

Wie der Name schon vermuten lässt, brennt Martin Schlachter in der Brenner-
Stube seinen eigenen Schnaps und setzt Liköre an.

Mehrere seiner Alkohol-Erzeugnisse wurden bereits mit Gold ausgezeichnet.

Mit Unterstützung der Brauerei Leibinger aus Ravensburg, brennt er aus
dem Zeppelin Bier den Zeppelin-Bierbrand.

Ich habe, neben dem Hauptprojekt für das Edel-Destillat “Schlachters Tentation”,
das Projekt zur Präsentation seines Brandes angeleitet und koordiniert:

 

01 Gestaltung der Etiketten in Anlehnung an das Zeppelinbier-Etikett
Vorlage von der Brauerei Leibinger, Ravensburg. Anpassung von http://www.kaleido.cc aus Vorarlberg

02 Druck
Druckerei Siegl in Friedrichshafen, http://www.siegl-druck.de/

03 Organisation der EAN-Codes & Erstellung der QR-Codes
Junge mit Ideen

04 Produktfotografie und Bildbearbeitung (Zu den Fotos)
Junge mit Ideen

05 Programmierung (Zur Seite)
Daniel Altiparmak, http://www.zilicon.de

 

 

Lehrauftrag an der DHBW-Ravensburg

Am 21.05.2014 war es soweit, meine Lehrtätigkeit für dieses Semester an der
Dualen Hochschule Ravensburg endete um 16:30.

In insgesamt 24 Unterrichtseinheiten, also 3 geballten Tagen, habe ich zusammen mit René Kius
von Kius Kommunikation das Fach “Social Media in der Wirtschaftskommunikation” gelehrt.
Für mich war es die erste Lehrtätigkeit, bei der ich auch Schüler sein durfte:

Der Unterschied zwischen Studenten und Kunden
Der erste Tag begann mit einem Test. Wir wollten herausfinden, wie tief die Studenten im Thema
Social Media bereits informiert sind und wieviel Erfahrung sie im Praxisumgang haben.
Schließlich saßen uns 22 Studierende gegenüber, welche in Firmen wie Duravit oder Kia arbeiteten.
Wir ließen die Studenten in Projektgruppen eine Analyse von jeweils einer Firma anfertigen
und präsentieren. Das führte zur ersten Erkenntnis:

Unsere Studenten sind noch nicht in einem Bereich festgelegt und haben einen breit gefächerten
Horizont an Interessengebieten und Wissen. Anders als bei Unternehmern, die sich auf ihre
Tätigkeit, Branche und wichtigen Bereiche in der Unternehmensführung konzentrieren müssen
und dies bereits mehrere Jahre tun.

Die Frage “Was ist Social Media?” und “Welche Kommunikationskanäle gibt es?” waren somit
hinfällig. Der Einstieg war höher.

Eine große Überraschung – Spieltrieb wecken!
Unsere Studenten waren es gewohnt sehr analytisch, stringent, strukturiert und geplant zu arbeiten.
Zwar war René eher skeptisch gegenüber meinem Vorschlag, den ich ihm einen Tag vor dem letzten
Tag Unterricht machte, doch vertraute er meinem Bauchgefühl.
Mein Plan war es, die Studenten von allen Bandagen und Vorgaben zu befreien und “spinnen” zu
lassen. Wer kann kreativ sein, wenn eine Tafel voller Bedingungen und Vorgaben
vor ihm steht?

Mit den Worten: “Jetzt spinnt mal rum, übertreibtmal, schlagt mal über die Stränge, alles ist erlaubt!”
entließ ich sie in 60 Minuten Praxis und in die 4 festgelegten Teams.
Zugegeben, ich war selbst etwas gespannt, weil ich befürchtete, sie seien schon zu “verstrukturiert”,
was ich an der Reaktion auf die Aufgabenstellung gemessen hatte. Nach meiner Aufforderung, zu
“spielen” war es still und die Studenten sichtlich irritiert.

Was dann passierte war pure Zauberei und hat die Erwartungen der Studenten,
von René und mir übertroffen:

Die Studenten präsentierten mit großer Euphorie ihre Ideen mit Zeichnungen an der Tafel,
mit Slides am Beamer und mit Interaktionen mit uns als Dozenten. Die Ideenqualität war
überwältigend:

So sollte eine Druckerei z.B. eine Kampagne starten, bei welcher man unter dem Motto
“Druck Mi” Selfies von sich und der Person die man drückt auf Facebook laden. Für jedes
10. Bild sollte die Druckerei einen Baum am Standort pflanzen.
Als Gewinn wird eine Box voller Eigenprodukte (Bücher) verlost, welche in der Druckerei
gefertigt wurden und werden.

Eine andere Gruppe wollte Anne & Paul in die verschiedenen Handwerksbetriebe schicken
um in Tagebuchform deren Erfahrungen und Erkenntnisse abzubilden. Unter dem Motto
“Anne & Paul machen’s” soll z.B. jungen, zukünftigen Azubis auf unterhaltsame und ansprechende
Art gezeigt werden, was man in den verschiedenen Betrieben erleben und machen kann.
Anne führt männliche Berufe aus (Mechatroniker, etc.), Paul eher weibliche (Schneiderei, etc.).
Regelmäßig gibt es ein Kräftemessen zwischen den beiden. So tauschen beide z.B.
Einen Hammer in einer bestimmten Stadt in einem bestimmten Zeitrahmen gegen andere
Gegenstände ein.
Der Gewinner hat den hochwertigeren Tauschgegenstand aus seinen Zwischentauschgeschäften
ertauscht. Fragen wie: Wer wiegt präziser 100g Wurst ab? Oder: Wer sägt schneller einen
Baumstamm durch?, werden spielerisch mit YouTube-Videos und Posts beantwortet und die
Aktionen dokumentiert.
Für eine Institution, welche Ansprechpartner für Handwerksberufe ist, wäre das eine tolle Sache!

Fazit aus dieser Aktion:
Die Studenten waren selbst überrascht, was aus lustigen, freien und ungezwungenen Albereien und
Diskussionen resultieren kann. Die Gruppen präsentierten Ansätze und z.T. detaillierte Ideen,
die so 1 zu 1 umsetzbar wären!
Nun folgen die Klausur… und die Abschlussfeier.

Coworking im CAMPUS Dornbirn

CO-WORKING im Campus Dornbirn

 

Vor ein paar Tagen wurde es mir erlaubt, zusammen
mit zwei Partnerunternehmen aus Vorarlberg, ein Meeting
im Coworking Space in Dornbirn abzuhalten.

 

2013 wurde ich zusammen mit Claudio Vit der PRISMA und
Stefan Hagen von Hagen Consulting zu einem Gespräch ein-
geladen, welches das Thema Coworking zum Topic trug.

Am Tisch wurden verschiedene Szenarien zum Vorhaben,
welches bis dahin noch nicht konzeptionell ausgerichtet war,
besprochen und Erfahrungen ausgetauscht.

Durch meine frühen Überlegungen und Praxiserfahrung mit
eigener Netzwerkagentur, konnte ich einiges an Wissen mit
in das Gespräch fließen lassen.

 

Leider blieb es bei diesem Gespräch, da eine Einigung über
ein Vergütungsmodell nicht erzielt werden konnte.
Als externer Dienstleister und Nicht-Mieter ist es nahezu
unmöglich, von der PRISMA beauftragt zu werden, wurde
mir verdeutlicht. Ein Umzug meines Unternehmens nach
Vorarlberg kam für mich nicht in Frage.

 

Es verging einige Zeit, doch das Coworking-Thema blieb
in meinem Hinterkopf.

Da gibt es also tatsächlich jemanden in Vorarlberg,
der das
Thema erkannt hat und es wirklich umsetzen will!
Ich war begeistert!

Passend zur Anfrage für den 03.04.2014 bekam ich Mail-
antwort mit dem Angebot, 2 Stunden im Coworking-Space
ein Meeting abhalten zu können.

 

Wir trafen uns am besagten Tag vor dem neu erbauten Gebäude
hinter dem CAMPUS Dornbirn und begannen die Begehung.

Sehr geschmackvoll eingerichtet. Hohe Wände aus Sicht-/Rohbeton,
teils abgetrennte Bürozimmer, teils Open Spaces mit FlexDesks
zum “mal schnell was erledigen”.

Hier kann man sich fest einmieten, wie es der Unternehmensberater
Stefan Hagen auf der größten Fläche des Coworking-Spaces bereits
getan hat, aber auch eine Tages- und Tischmiete in Anspruch nehmen.

 

Die Dauermieträume haben eine Glaswand, durch welche man in
das Büro, oder aus dem Büro heraus in den Flur sehen kann.
Man ist also nicht abgeschottet und hat trotzdem seine Ruhe.

 

Telefon-Nischen wurden eingerichtet, in denen es sich auch mal
lauter telefonieren lässt, ein großer Serverraum mit entsprechender
Verkabelung in die Zimmer ist vorhanden und superschnelles
Internet eingerichtet.

Der Besprechungsraum, in welchem wir unser Meeting abhielten,
ist die Insel, um welche die Zimmer angeordnet sind.
Neuste Technik macht selbst ein normales Meeting zur Besonderheit.

Eine große “Bühne” für Gastredner oder Events fehlt, dafür kann
man jedoch das Designforum und das CAMPUS-Gebäude nutzen.
Die Positionierung einer kleinen Präsentationsfläche direkt am
Eingangsbereich bringt zwar sehr viel Auflockerung in die Büro-
atmosphäre, doch kann ein Vortrag durch Personen, die den Space
verlassen oder besuchen gestört werden.

Klar gründet der Coworking Space auf ein Geschäftsmodell, doch
halte ich die Preise für die Einzel-sowie Dauermiete für zu hoch.
4 Sitzplätze in einem 25qm Büro kosten als Dauermiete rund 800€/Monat.
Das wird sich kein Start-Up der Kreativbranche leisten können.
Für Fluktuation und kreativen Austausch dürften Platzpreise mit
24 € netto/Tag für einen freien Arbeitsplatz nicht förderlich sein.

Es hat uns auf jeden Fall sehr gefallen dort und ich bin von der
Designlastigkeit des Stockwerks sowie auch des kompletten Gebäudes
sehr beeindruckt und in der Theorie hören sich die Coworking Rules
und die Vision vorbildlich an!

Hier ein paar Einblicke vom Coworking Space des CAMPUS DORNBIRN

 

Mehr Infos findet Ihr hier:

http://www.prisma-zentrum.com/initiativen/agile-work/coworking/

Castingaufruf für die Marke “Tentation”

Wir wurden beauftragt, das Edel-Destillat “Tentation” für unseren
Kunden Martin Schlachter auf den Markt zu begleiten und zu bewerben.

Im Rahmen der Imagearbeiten suchen wir nun 2-3 Männer, welche in
unser Konzept passen.

Gut gebaut, bärtig (Vollbart auch gestattet), handwerklich begabt, nicht
unter 1,75 Metern groß, gutaussehend, natürlich und leicht alternativ
ange
haucht sollen sie sein. Bevorzugt wird der “dunklere, rassigere Typ”.
Das Alter darf gerne zwischen 25 und 60 Jahren variieren. Allgemein soll
dies aber keine strikte Altersbeschränkung sein. Wer jünger oder älter ist
und dem gewünschten Profil entspricht ist herzlich willkommen!

Das Casting findet am

16.11.2013 zwischen 11 Uhr und 13 Uhr morgens

in den Räumlichkeiten der Brenner-Stube in Eriskirch statt.
Hier die genaue Lage und Adresse.

Den Gewinnern steht ein ausführliches Fotoshooting in Manufakturumgebung
bevor, welches ca. 2-3 Tage in Anspruch nehmen wird.
Als “Gewinn” stiftet Martin Schlachter selbst eine Party in den Räumlichkeiten
seiner Brenner-Stube, zu welcher die Auserwählten jeweils 10 Freunde einladen
dürfen. Speis und Trank gehen an diesem Abend aufs Haus.

Castinganmeldungen gehen an die Mailadresse casting@brenner-stube.de

 

Das war der erste Castingdurchlauf:

Artikel im Südkurier

 Bildergalerie im Südkurier

Artikel der Schwäbischen Zeitung

 

 

Parallax Scroll – Das Web der Zukunft

Eigentlich ist es längst da:
Das Parallax-Web!

Früher war es Flash, welches für Dynamik und somit Freiheit in der
Bewegtbild-Welt stand, wenn es um Webseiten ging.
Zwar bedienen sich Tablets und Smartphones, vorrangig die von
Apple, einer Ausnahmeregelung um Youtbevideos welche auf
Flash-Basis bauen, einer Ausnahme, doch darüber hinaus lässt sich
“Flash” (Ex Macromedia, jetzt Adobe) nicht auf jenen Geräten darstellen.

Dank HTML-5  heißt das nicht, dass Dynamik nun aufgrund der Mobile
Hypes aus der Mode kommen muss. Im Gegenteil.

Da HTML5 offencodig ist und keine geschlossene Filmdatei wie bei Flash,
heißt Dynamik nichtmehr Verzicht auf Googleranking und Co.

 

Für gewöhnlich bedeutet “Parallax” nur, dass das Scrollen der Seite mehrere
Ebenen in einer Art 3D Effekt bewegt. Um das Ganze hier nicht all zu kompliziert
zu machen hier ein paar Beispielseiten:

http://community.saucony.com/kinvara3/

http://www.loisjeans.com/web2012/es

http://www.intacto10years.com/index_start.php

Da unsere Seite mit dem “Waldbild”, also unserem ersten Logo-Motiv
gebaut werden wird, bewegen wir uns automatisch auf mehreren,
perspektivisch verzerrten Bilderebenen.

Wir rechnen mit einer Umsetzung der Webseite bis Ende August 2013.

Dieses Video ist ein kleines Outtake aus der Modellbau-Phase.
Aus diesem Rohling bauen wir unsere Parallaxseite auf… wir halten Euch auf dem Laufenden.

Parallax Test mit Modell from Junge mit Ideen on Vimeo.

 

 

 

Ich waren Wir!

Träum:Ende

(Verfasst von Moritz Kempf)

Voller Stolz habe ich vor ein paar Tagen eine selbstgebastelte
DVD-Hülle mit DVD von meiner Freundin Karoline überreicht bekommen,
in welcher das Produkt von einer Woche Kreativworkshop auf einer
Hütte in Innerlaterns gespeichert wurde.

Versch. Kreativprofis aus den Bereichen Film, Ton, Fotografie,
Grafik und Text fanden sich zusammen und betreuten Jugendliche
bei der Kreativarbeit. Es war interessant, was innerhalb einer Woche
Erstaunliches zu Stande kam.

Ich selbst wurde aufgrund meiner Idee, das damalige Waldbild von Junge
mit Ideen, zu erarbeiten für einen Tag dazugeholt.
Was mir nicht bewusst war, war, dass unser Werk im Wald einen so
dominanten Teil des Projektes ausmachte.

Die DVD anzusehen war überwältigend. Eine solche Art und Weise
Jugendliche zu beschäftigen und in den Beruf der Kreativen einzuführen
begeistert mich sehr.
Hoffentlich wird es bald mehr solche Ansätze geben.

Beeindruckend und Vorbildhaft empfinde ich die Unterstützung der
Jungen Kirche Vorarlberg mit Budget und Vertrauen.
Da können wir in Süddeutschland noch was lernen!!!

Die Leitung durch Johannes Lampert und sein Team war grandios!

Hier ein Auszug aus der DVD, welches das Projekt der Waldinstallation zeigt:

Profis vor Ort:

Daniel Wolf – Filmemacher
filmup.at, sajas.tv
Pete Ionian – Photograph
peteionian.com
Silvia Keckeis – Gestalterin
Karo Mühlburger – Gestalterin
kaleido.cc
Lucas Bitschnau – Produzent
klonk.org, anymajordude.at
Lorenz Häusle – Tontechniker
phonhertz.com
Armin Lampert – Grafikdesigner
Christoph Linher – Musiker
anymajordude.at
Christoph Harrich – Filmer/Musiker
beatbangers.at
Stefan Bernhard Findeisl – Lyriker
Moritz Kempf – Landart
jungemitideen.de
Johannes Lampert – Texter
Projektleitung, darbyandjoan.at

Spiritcrew 2012:

Dominik Toplek
Gaby von der Thannen
Monika Lyszkiewicz
Philipp Gasser
Nina Kranzl
Viktoria Madlener

Schlaraffenland für Azubis!

Die Zeitungen schreiben es schon seit Monaten:
Gerade industrielle Firmen haben ein riesen Problem mit der
Suche nach Azubis und Arbeitskräften.
Derzeit kann sich der Azubi zwischen 4-5 Firmen entscheiden,
was für die Unternehmen ein Umdenken/Erweitern auch im Bereich
der Imagearbeit bedeutet.

Die folgende Studie zeigt, wie 288 Firmen aus Deutschland, Österreich
und der Schweiz mit dem Recruitingthema auf Social Media Ebene umgehen.

 

Unser Mitwirken bei der Safetyweek für die Offene Jugendarbeit Röthis AT

Der Pressebeitrag auf www.vol.at.

Letzte Woche, kurz vor Ostern fand sie endlich statt, die Safetyweek
auf welche wir uns bereits Monate vorher vorbereitet haben.
Mehrere Konzeptansätze wurden gefunden und wieder über den
Haufen geschmissen bis wir zur Kernidee vorgedrungen waren:

Bereits jahrelang warnen Presse und Medien die Bevölkerung vor
Facebook und Co. Grundlegende Vorsicht ist okay und wichtig,
doch verfälscht diese übertrieben einseitige Beleuchtung der neuen
Medien komplett das Bild. So trafen wir schon öfter auf Firmen und
auch besorgte Eltern, die Angst vor Facebook hatten da sie
einseitiges Halbwissen besaßen.

Wir sehen einen anderen Ansatz:
Millionen jugendlicher und auch Kindern bewegen sich auf Platt-
formen wie Facebook, Youtube & Co. Warum nutzt man diese
Ballungsräume nicht um sinnvoll und vorbildhaft zu arbeiten und
dementsprechend Werte zu vertreten?

Wir leisteten im Rahmen der Safetyweek unseren Beitrag hierzu.
Zusammen mit dem Stuntteam von Thomas Vogel setzten wir ein
inszeniertes Video zum Thema “Zivilcourage” um.
Das Ergebnis seht Ihr hier: