Wie alles begann

Das d-werk Ravensburg feiert nun 20 Jahre Bestehen.
Ich durfte Tom Maier, Uli Jassniger und Stephan Kämmerle einen kurzen Weg begleiten.

Es war der 17. Mai 2001, als ich im d-werk mein Praktikum machte.
Eine Woche wurde ich mit einer Welt konfrontiert, die mir bis dahin völlig unbekannt war.
Die Welt des Designs, der Programme Photoshop und Freehand.

Eine Woche trieb ich mein Unwesen in der Agentur, die bis heute besteht.

Dank meiner damaligen Kunstlehrerin der Realschule Tettnang und des d-werks Ravensburg
kann ich heute behaupten meine Leidenschaft und Erfüllung in meinem Beruf/meiner Branche
gefunden zu haben.

In diesen 13 Jahren hat sich bis heute nicht nur visuell einiges verändert,
entwickelt und gefestigt:

 

Interview mit Heike Hoffmann, 16-jährige Schülerin auf der Media Convention Berlin 2014

Mit 16 Jahren auf der Bühne bei der Media Convention Berlin 2014 im
Rahmen der Republica 2014.

Dieses Interview ist auf der re:publica 2014 entstanden. Ich hatte
es zuvor mit Jan Keller geführt und herausgefunden, dass er nicht
der einzie Besucher mit 16 Jahren ist. Heike Hoffmann und war sogar
Interviewpartnerin bei der Media Convention Berlin 2014 an der Seite von
LeFloid und anderen Christoph Krachten (Präsident bei Mediakraft München)

Das Interview wurde von Jan Keller geführt.

Hallo Heike, Du bist bei der re:publica 2014. Was erwartest
Du von
diesem Event?
Neue Kontakte, neue Perspektiven und die Möglichkeit, mich
netzpolitisch besser zu informieren. Interessante Begegnungen mit
Menschen im “real-life”, mit welchen ich auf Twitter bereits
kommuniziere.
Das hier ist wie eine Art Twitter-Klassentreffen. Man sieht sich
mal wieder oder lernt sich kennen.

Wie kommunizierst Du mit Deinen Freunden, welches
ist das  meist
genutzte Programm/App oder Tool?
Whatsapp nutze ich sehr stark. Ein bisschen Facebook, da es mir alles
bietet, was ich brauche. Alles läuft darauf zusammen. Es ist eine
multifunktionale Plattform für mich. Sollte ich mich entscheiden müssen,
würde ich zu Facebook NEIN und zu WhatsApp JA sagen!

Stimmt es, dass Facebook uncool geworden ist?
Ja

Du zählst zu den sogenannten “Digital Natives”, also denen,
die
mit dem digitalen Zeitalter aufgewachsen sind. Siehst Du
Dich in
dieser Rolle, separiert von den Digital Immigrants,
also denen, die
sich mit dem digitalen Wandel in der
Kommunikation eher schwertun?

Woran merkst Du es?
Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, habe mit 8 Jahren mein erstes
Laptop bekommen. Google z.B. ist für mich ein Begleiter, den ich mir
nicht mehr wegdenken kann in meinem Leben!
Die Digital Immigrants sind zu langsam. Sie hinken Trends einfach
nur hinterher.
Ihnen scheint die Geschwindigkeit von Veränderungen zu hoch zu sein.

“Yes we scan” war der Aufruf einer eigenen Bewegung:
Die NSA-Affäre machte
viele Menschen skeptisch im Umgang mit
Daten, Profilen und Angaben im
Internet. Du bist bei vielen
Social Media Kanälen angemeldet, hast Du da

keine Angst vor Datenmissbrauch?
Nein. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der mir von Anfang an bewusst
war, dass meine Daten aufgezeichnet werden. Ich bin mir im Klaren darüber,
dass alles dokumentiert wird und finde es normal für mich.
Für die Allgemeinheit bereitet es mir Sorge, was der Grund dafür ist, dass ich
mit meiner Partei SPD politisch dagegen angehen möchte.

———-
Leider mussten wir an der Stelle abbrechen, da sie auf eine
für sie wichtige 
Session gehen musste.

Hier Auszüge aus ihrem Auftritt auf der Stage 11 der Media Convention
Berlin im Rahmen der re:publica 2014.
Thema: “Du verstehst mein Fernsehen nicht”:

Mehr über Heike findet Ihr hier:
www.twitter.com/sozenmaedchen

justpurepink.wordpress.com

 

 

Mit 16 Jahren auf der re:publica 2014

Jan dürfte einer der jüngsten Besucher der re:publica 2014
sein.
  Dieses Interview führten wir auf der Reise nach Berlin:

Jan, einer unserer ehemaligen Praktikanten und Bruder vom
Netzwerkpartner Mario Keller, fuhr mit mir im Zugabteil mit.
Die Idee, ein Interview zu machen kam mir, als ich mit Jan ein
paar sehr interessante Worte gewechselt hatte. Besonders seine
Einstellung zum Gleichgewicht von der Offline- und der Onlinewelt
hat mich beeindruckt!

Jan (links im Bild) ist 16 Jahre alt und wurde extra von der Berufsfachschule
für Wirtschaft in Wangen für den Trip nach Berlin auf die
re:publica vom Unterricht befreit.

Hallo Jan, Du bist auf dem Weg zur re:publica 2014.
Was erwartest Du von diesem Event?
Ich erwarte interessante Gespräche mit Leuten auf der
Media Convention und der re:publica. Da ich dort das erste Mal
bin, werde ich bestimmt interessante Menschen treffen die mich
weiterbringen und inspirieren. Was mich sehr interessiert sind
die Themen zur Veränderung der Gesellschaft als Reaktion auf
das Internet und umgekehrt.
Da ich selbst im Social Media Bereich arbeite, bin ich mir sicher,
dass ich einige Inputs auch direkt anwenden kann und einigen
spannenden Vorträgen lauschen darf.

Wie kommunizierst Du mit Deinen Freunden, welches
ist das
meist genutzte Programm/App oder Tool?
Januar 2010 war ich der erste aus meiner Klasse, der auf
Facebook ging. SchülerVZ hat mich gelangweilt. Von Anfang
an habe ich mich sehr stark mit den Möglichkeiten auf Facebook
beschäftigt. Mittlerweile ist Facebook für mich ein Alltags-
gegenstand geworden. Also nichts spannendes mehr. Meistens
sind es hierbei Gruppenposts in geschlossenen Gruppen oder
Chats. Öffentlich posten tu ich nichtmehr viel, da ich mit der
Öffentlichkeit etwas vorsichtig geworden bin.
(Angst vor Negativeinflüssen auf zukünftige Bewerbungen.)
Facebook ist für mich nicht so wichtig. Am meisten kommuni-
ziere ich mit der App “WhatsApp”.
Twitter nutze ich für öffentliche Posts, Meinungsäußerungen
und Stellungnahmen.
Das mache ich sehr intensiv. Ich schätze die Community sehr
und die Inhalte, die Kanäle, die ich mir zurechtgelegt habe,
sind immer sehr informativ für mich.

Stimmt es, dass Facebook uncool geworden ist?
In meiner jetzigen Generation würde ich “JA” sagen.
Facebook wird immer älter. Meine Eltern nutzen Facebook
sehr oft für die Freizeitplanung und um sich die lustigen
Gags anzusehen. Ich bin mit meinen Eltern nicht befreundet,
weil ich mich nicht für deren Inhalte interessiere und die
Kontrolle umgehen möchte.
Auf Facebook nervt mich auch die Verkommenheit der
Rechtschreibhygiene. Man schreibt groß und klein wie man will.
Es wird immer mehr Quatsch veröffentlicht, was für mich keinen
informativen Mehrwert darstellt.

Du zählst zu den sogenannten “Digital Natives”, also
denen, die mit dem digitalen Zeitalter aufgewachsen
sind. Siehst Du Dich in dieser Rolle, separiert von den
Digital Immigrants, also denen, die sich mit dem
digitalen Wandel in der Kommunikation eher
schwertun? Woran merkst Du es?

Ja ein Unterschied ist sehr spürbar. Die älteren Menschen tun
sich sehr schwer mit den neuen Medien, weil sie die Entwicklung
nicht ganz verstehen. Sie wollen es verstehen, doch brauchen
sie jemanden, der es ihnen beibringt.
Immer mehr Digital Natives geben sogar Vorträge um den
älteren Generationen etwas beizubringen. Dass Kommunikation
so große Dimensionen annimmt, ist für die ältere Generation
nicht greifbar. (Reichweite eines Posts auf Facebook).

Leider urteilen Digital Immigrants sehr schnell negativ über
die neuen Medien, wenn sie überfordert sind, statt sich neugierig
zu nähern. Die Digital Immigrants sehen hauptsächlich das Negative,
solange, bis sie selbst davon einen Nutzen haben. Das ist fast
immer so. Das sieht man sogar am Beispiel der Schulpolitik.
Diese verbietet es Lehrern mit ihren Schülern auf Facebook zu
kommunizieren.

“Yes we scan” war der Aufruf einer eigenen Bewegung:
Die NSA-Affäre machte viele Menschen skeptisch im
Umgang mit Daten, Profilen und Angaben im Internet.
Du bist bei vielen Social Media Kanälen angemeldet,
hast Du da keine Angst vor Datenmissbrauch?

Mir ist es generell egal wer meine Daten hat. Ich lade keine
anstößigen Sachen hoch und achte darauf, was ich ins Netz
stelle und welche Kanäle ich für was nutze.

Ich finde es toll, wenn man mit seinen Freunden teilen kann,
wo man gerade ist und was man macht. Ein bisschen sollte
man sich damit beschäftigen, sich eine halbe Stunde die Zeit
nehmen und sich vernünftig mit den Privatsphäre-Einstellungen
auseinandersetzen. Wenn man nicht will, dass einer weiß,
wo man gerade ist, kann man das ganz einfach deaktivieren.

Worin liegt für Dich der Nutzen von Social Media
Kommunikation, gibt es einen absoluten Mehrwert?

Wenn ich gerade im Kino in Kempten bin und einer Freundin
schreibe, ob sie Lust auf einen Kaffee hat, ist sie in 30 Minuten
da und ich kann meinen Besuch in Kempten sogar zum spontanen
Verabreden nutzen.
Gehe ich in einer Masse von Menschen, wie zum Beispiel eines
Festivals verloren, finde ich meine Leute einfacher durch die
Standortlokalisierung und dem Senden von Fotos.
Die Interaktion untereinander, also zwischen Firma und Endkunde
ist so noch nie dagewesen. Am Bahnsteig war ich für ganze
25 Minuten der einzige, der wusste, dass und warum die Bahn
Verspätung hatte, weil die ich die Bahn via Twitter gefragt habe.
Social Media ersetzt mühsame Ursachenforschung z.B. bei
Reklamationen. Früher war es eine Hotline, heute ist es
Facebook oder Twitter.

Welche Projekte hast Du bereits begleitet,
geleitet oder selber umgesetzt?

Angefangen hat es mit Jan & Janik. Das war mein erstes
Filmprojekt, welches eig. aus Langeweile entstanden ist.
Wir wollten einfach mal YouTube ausprobieren.
Juni 2011 hatten wir innerhalb kurzer Zeit schon
38.000 Views für unseren Kanal.
Sonst habe ich für Vereine wie den TSV Oberstaufen kleinere
Projekte umgesetzt. Für die Hündle und Imbergbahn habe
ich Filmprojekte gemacht und Podcasts erstellt.
Inhalt dieser Podcast waren aktuelle Berichte und Attraktionen
beider Betriebe. Hier geht’s zum Projekt

Seit letztem Jahr betreue ich die Facebook-Seite und den
YouTube-Channel des Aquaria Erlebnisbades in Kooperation
mit “Junge mit Ideen”.
Meine Aufgabe ist das aktive Community Management.
Hier geht’s zum Projekt

In Dornbirn habe ich für die Handballspecials
(Gemeinschaft von körperlich eingeschränken Personen)
einen Imagefilm umgesetzt. Hier geht’s zum Projekt

Hast Du ein Hobby in der Offline-Welt?
Mein Hobby ist Handball in der Liga im Verein und
gelegentlich spiele ich Tennis mit meinen Freunden.
Hier geht’s zum Video des Handballtrainingslagers 2013
meiner Mannschaft

Könntest Du Dir ein Leben ohne Smartphone,
geschweige denn Internet vorstellen?

Das Internet könnte ich mir in meinem Leben nichtmehr weg-
denken. Davon bin ich total abhängig. Das erste was ich morgens
checke sind meine Nachrichten auf Facebook, WhatsApp und Co.
Das Internet hat die tolle Eigenschaft, dass man auf so viele
interessante Dinge stoßen und Wissen zu jedem Zeitpunkt abrufen
kann.
Die Kultur und das Kennenlernen von Menschen ist einfach toll.
Auf meinem Smartphone bin ich via Social Media immer erreichbar,
das möchte ich behalten. Allein mein Zugriff auf die Bilder, die
ich meinen Freunden zeigen kann, würde ich schon sehr vermissen.
Da ich täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln Reise, habe ich über
das Smartphone und das Internet immer den Überblick, das möchte
ich nicht missen.

Welche Meinung hast Du über den Digitalen
Wandel der Kommunikation?

Ich bin sehr überzeugt von den neuen Wegen der Kommunikation.
Alles ist spannender und informativer geworden. Das birgt aber
auch Gefahren. Man muss sich genug Zeit nehmen um mal raus
zu gehen und seine Sinne benutzen. Wenn ich mir jüngere Leute
ansehe, kann ich die Negativauswirkungen der digitalen
Kommunikation sehen: Die haben zum Teil Probleme Gestiken und
Mimiken richtig zu deuten oder ihre Emotionen mitzuteilen, von der
korrekten Rechtschreibung ganz zu schweigen. Mangelnde
Bewegung und eine verzerrte Wahrnehmung sind Folgen, wenn
man immer nur vor der Flimmerkiste sitzt oder ins Smartphone
schaut. Man bekommt nichts mehr mit von der Umwelt.

Wenn Ihr mehr über Jan Keller wissen wollt,
nehmt gerne Kontakt zu
ihm auf:

E-Mail: jankeller98@me.com
http://facebook.com/jaaanke
http://twitter.com/jaaanke
http://youtube.com/smith1740
http://vimeo.com/jankeller
http://instagram.com/jankeller
http://kswangen.de

re:publica 14 - INTO THE WILD

Workshop zum Thema Social Media Marketing

 

Am Donnerstag, 20.02.2014, wurde es ernst.
Für mich ein persönlicher Milestone in diesem Jahr (Da folgen noch einige) wurde erreicht:

Über den BVMW organisiert, gab ich einen Workshop für 16 UnternehmerInnen
zum Thema “Social Media Marketing” in der Katholischen Akademie Weingarten.

Bewusst hatte ich die Teilnehmerzahl begrenzt, da mir ein klassischer Vortrag zu diesem
doch sehr vielseitigen Thema widerstrebte. Aus Erfahrung weiß ich, dass es sehr viele
Meinungen und Ursprünge dieser gibt und jeder einzelne an seinem Standpunkt abgeholt werden
muss.
Ebenso kann Social Media auf tausendfache Weise richtig angewendet werden.
In der Runde konnte ich optimal auf jeden Teilnehmer eingehen.

So nannte man den ursprünglich angedachten Vortrag dann also Workshop.

Man startete mit einem Interview zu folgenden Fragen:

1. Was macht die Agentur Junge mit Ideen eigentlich genau?

2. Was ist Social Media genau… und was ist es nicht?

3. Worin kann der Nutzen von Social Media für mein Unternehmen oder
meine Abteilung liegen?

4. Muss man keine Angst haben, sich der offenen Negativkritik von Kunden
oder Konversations
beteiligten auszusetzen?

5. Wie läuft eine professionelle Planung der Aktivitäten für Social Media ab?

6. Wie lösen Sie das Ressourcenproblem?

7. Woher kommt Social Media und warum ist es im Bereich der
Unternehmenskommunikation
anzusiedeln?

8. Wie lässt sich Social Media messen? Kann man einen ROI definieren?

9. Wie teuer ist der Einstieg auf Social Media?

Es existierten Slides, die für den Abend vorbereitet waren.
Kurzfristig entschied ich mich allerdings, ohne Hilfsmittel zu präsentieren.

Anschließend ging ich auf gestellte Fragen ein.

 

Wie vermutet gabe es große Unterschiede im Know-How der Besucher und für mich
mehrmals die Chance, Dinge klarzustellen oder Sichtweisen zu bestätigen oder
ggf. geradezurücken.

Gemessen am Feedback der Besucher persönlich oder im Anschluss per Mail,
war der Abend für mich und meine Firma ein großer Erfolg, der Durst nach mehr
macht.

Ich freue mich auf weitere, spannende Projekte und bin gespannt welche Früchte
dieser Abend tragen wird.

Mein besonderer Dank gilt dem BVMW vertreten durch Francois Hauviller und dem
Mitorganisator Ramon Gambach.

 

 

 

 

Ein Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist…

…und deshalb auch wieder in Ordnung kommt.

“Ein Familienvater leidet an Depressionen. Er verliert zuerst die Arbeit und dann seine Frau.”
Mit 3 Beispielen wie diesem beginnt der Imagefilm der Firma “Brüggli” aus Romanshorn.

Am gestrigen Mittwoch durfte ich mich den Wirtschaftsjunioren Bodensee Oberschwaben bei einer
Werksbegehung anschließen. Mit der Fähre fuhren wir über die breiteste Stelle des Bodensees
nach Romanshorn. Die lange Fährfahrt konnte mit Kennenlerngesprächen sehr angenehm
überbrückt werden.
Ich wusste ehrlichgesagt nicht, was mich erwarten wird, recherchierte ich überhaupt nicht im
Vorfeld und ließ mich nur von meinem Gefühl zur Anmeldung an der Begehung treiben.

Angekommen auf der Schweizer Seite des Bodensees wurden wir sofort sehr herzlich von
einem älteren Mann begrüßt, der einen Cowboyhut trug. Er fuhr uns mit einem Kleinbus
zum Firmengelände, wo wir sogleich von Gordana Gessner, der Assistentin CEO, in Empfang
genommen wurden.

Die Führung startete, wie eine normale Werksbegehung.
“Hier werden die “Freitagtaschen” genäht, hier werden Hundekörbe gefertigt, hier sehen Sie
die Lehrlingsgeräte.” Ziemlich bald bemerkte man jedoch zwei Besonderheiten.
Die Menschen an den Nähmaschinen oder in den Fertigungsstraßen muteten anders an, das
ist nicht negativ oder gar abwertend gemeint. Zudem geht die Firma Brüggli außerordentlich
großzügig auf die Mitarbeiter und Auszubildenden zu.
So existieren auf dem Dach große Flächen zum Sonnen mit Blick auf den Säntis oder sogar
ein “Ruhetipi” zum Ausspannen in den Pausen.
Das Gesamtgefühl, das einen überkommt ist durchweg positiv. Brüggli ist zudem einer
der saubersten und ordentlichsten Betriebe, die ich je gesehen habe, ohne dabei elitär zu wirken.
Die Assistentin CEO, Frau Gessner, erwähnte in sehr angenehmer und ruhiger Stimme,
dass man hier einfach nur sehr gut organisiert sei.

Leider stellt man sich beim Anblick von Fertigungsstraßen und handgefertigten Produkten
in Deutschland sowie besonders in der Schweiz die Frage, wie das wirtschaftlich getragen
wird. Niedrige Löhne? Hohe Produktpreise?
Zugegeben, Freitagtaschen sind nicht die günstigsten, doch dafür, dass jede einzelne Tasche
handgefertigt wird, sind sie wiederum günstig. Eine Antwort auf die Fragen ist das jedoch nicht.

Im Nachgespräch und beim gemeinsamen Betrachten des Firmenfilmes wurde die Sache klar.
Brüggli ist ein Integrationsunternehmen, welches sich zur Aufgabe gemacht hat,
schicksalsgeprägten Menschen eine Zukunft zu bieten. Mit 650 Mitarbeitern in
einem breiten Spektrum von Aufgabenbereichen ist Brüggli ein durchaus ernst zu nehmendes
Unternehmen. Sympathisch und nicht mitleidserregend geht man dort seinen Weg und zeigt,
dass Menschlichkeit und Wertedenken ohne Frage mit Erfolg verbunden sind.
Brüggli wird vom Land subventioniert, jedoch nicht getragen.

Ich habe aus dem Werksbesuch sehr viel mehr als nur visuelle Eindrücke mitnehmen
können und danke den Wirtschaftsjunioren Bodensee Oberschwaben für die Organisation.

Wer mehr über Brüggli erfahren möchte gelangt über diesen Link zur Unternehmenswebseite.

Was ich auch nicht vorenthalten möchte ist der Imagefilm:

Wir haben eine Greta!

Oft wurden wir gefragt, was denn wäre, wenn wir mal ein Mädel
im Team hätten. Dann müssten wir uns doch umbenennen!
Nun ist es tatsächlich passiert!

Greta Mussack ist neu im Team von “Junge mit Ideen”!
Junge Menschen mit Ideen wohlbemerkt!

Aber lassen wir sie sich doch selbst vorstellen:

 

” Ich bin blond und habe blaue Augen.” Warum das an dieser
Stelle wichtig ist? Zitat: “Dafür haben wir immer Verwendung”
(Zugegeben freches Zitat von Moritz Kempf).
Nur gut, dass ich schon beim ersten Projekt beweisen konnte,
dass ich dennoch mehr Qualifikation mitbringe.

Gerade einmal zehn Wochen ist es her, als der erste Kontakt zu
“Junge mit Ideen” entstand – zuerst nur über ein gemeinsam betreutes
Startup. Schnell wurde klar, dass wir es dabei aber nicht belassen wollten.

Die Zusammenarbeit ist großartig.
Wir harmonieren sehr, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.
Die mehrjährige Berufserfahrung aus dem Agenturleben, die Führungs-
positionen im Verlagswesen plus kreativem Denkvermögen und der
notwendigen Nervenstärke haben sich ausgezahlt.

Für mich war klar: Hier möchte ich bleiben.
A
b sofort bin ich stolzer Teil der Jungen Leute mit Ideen.

In einem Team, dass die gleichen Ziele vor Augen hat, den selben
Weg dorthin anstrebt und dabei die meine Wertevorstellung erfüllt.

Wo mein Platz ist? Zwischen Konzeption & Koordination,
sowie in der Kommunikation intern wie extern.

 
Schön, ab nun ganz offiziell den Jungen in den
Arsch treten
zu dürfen. Und das ganz egal mit welcher
Haar- oder Augenfarbe.

 
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!”

 

Wir heißen Greta herzlich willkommen bei uns!

1. Burgerabend in der Fabrik am See

Es war soweit. Am vergangenen Mittwoch wurde mal nicht geackert, sondern gefeiert.
Der erste Burgerabend in kleiner Runde wurde gefeiert.
Aufgrund der integrierten Küche und viel Platz, war das Burgerbraten auf
hohem Niveau kein Problem. Hier Tipps, die wir befolgt haben:

http://www.buzzfeed.com/emofly/burger-mistakes

Im Anschluss durfte jeder seine Improvisationsfähigkeiten beim Spiel
Nobody is Perfect unter Beweis stellen. Eine gute Kreativübung by the way ;-)

Diese Bilder wollen wir euch nicht vorenthalten:

Neues Messeformat in Dornbirn – DIE GUSTAV

In einer Zeit, in welcher Systeme gewinnen, die
uns Zeit und Weg ersparen, in welcher alles sofort
für jeden und überall erhältlich ist, in welcher Konsum
den Gemütszustand vieler Menschen beeinflusst,
geht die Messe Dornbirn einen innovativen und sehr
mutigen Weg.

Zeit und Raum für guten Geschmack
Lautet das Motto der neuartigen Messeidee.

Spätestens nach Ankunft und dem ersten Eindruck wird
hier keiner Anlauf nehmen und auf die Jagt gehen.
Hier nimmt man sich Zeit, schaltet einen Gang zurück und
lässt sich berieseln.
Wer hierher kommt, den erwarten keine aufdringlichen
Vertriebler oder laute Oberflächlichkeiten.
Sorgfältig ausgesuchte Aussteller, Thematisch aufeinander
abgestimmte Präsentationsinseln, eben ein harmonisches
Gesamtkonzept machen diese Messe mit Abstand einzigartig.

Stattfinden wird sie am Wochenende vom 26. / 27.10.2013

Auf der Messe finden sehr viele Vorträge und Workshops
statt. Daher lohnt ein Besuch auf der Webseite.

 

Ich waren Wir!

Träum:Ende

(Verfasst von Moritz Kempf)

Voller Stolz habe ich vor ein paar Tagen eine selbstgebastelte
DVD-Hülle mit DVD von meiner Freundin Karoline überreicht bekommen,
in welcher das Produkt von einer Woche Kreativworkshop auf einer
Hütte in Innerlaterns gespeichert wurde.

Versch. Kreativprofis aus den Bereichen Film, Ton, Fotografie,
Grafik und Text fanden sich zusammen und betreuten Jugendliche
bei der Kreativarbeit. Es war interessant, was innerhalb einer Woche
Erstaunliches zu Stande kam.

Ich selbst wurde aufgrund meiner Idee, das damalige Waldbild von Junge
mit Ideen, zu erarbeiten für einen Tag dazugeholt.
Was mir nicht bewusst war, war, dass unser Werk im Wald einen so
dominanten Teil des Projektes ausmachte.

Die DVD anzusehen war überwältigend. Eine solche Art und Weise
Jugendliche zu beschäftigen und in den Beruf der Kreativen einzuführen
begeistert mich sehr.
Hoffentlich wird es bald mehr solche Ansätze geben.

Beeindruckend und Vorbildhaft empfinde ich die Unterstützung der
Jungen Kirche Vorarlberg mit Budget und Vertrauen.
Da können wir in Süddeutschland noch was lernen!!!

Die Leitung durch Johannes Lampert und sein Team war grandios!

Hier ein Auszug aus der DVD, welches das Projekt der Waldinstallation zeigt:

Profis vor Ort:

Daniel Wolf – Filmemacher
filmup.at, sajas.tv
Pete Ionian – Photograph
peteionian.com
Silvia Keckeis – Gestalterin
Karo Mühlburger – Gestalterin
kaleido.cc
Lucas Bitschnau – Produzent
klonk.org, anymajordude.at
Lorenz Häusle – Tontechniker
phonhertz.com
Armin Lampert – Grafikdesigner
Christoph Linher – Musiker
anymajordude.at
Christoph Harrich – Filmer/Musiker
beatbangers.at
Stefan Bernhard Findeisl – Lyriker
Moritz Kempf – Landart
jungemitideen.de
Johannes Lampert – Texter
Projektleitung, darbyandjoan.at

Spiritcrew 2012:

Dominik Toplek
Gaby von der Thannen
Monika Lyszkiewicz
Philipp Gasser
Nina Kranzl
Viktoria Madlener

Einladung: Pecha Kucha Night am 25.04.2013


Was ist ein Shitstorm?
Für die einen ist dieser Begriff anstößig und hat einen ekeligen Unterton,
für die anderen ist er längst ein salonfähiger Begriff.

Heute Abend informieren wir die Masse der Besucher der
“Pecha Kucha Night” im Campus Dornbirn über das Thema.

Sanya Zillich wird innerhalb von 06 Minuten und 40 Sekunden 20 Folien
(20 Sekunden pro Folie) zu diesem Thema präsentieren.

Ihr seid herzlich zum Event eingeladen.
Die Adresse und mehr Informationen findet ihr unter folgendem
Link: Einladung zur Pecha Kucha Night

Wir sind auf eine Vielzahl interessanter Vorträge gespannt und freuen
uns auf Austausch mit Leidenschaftsgenossen.