Eine kleine Revolution


Wohlwollen und Bestärkung führten dazu, dass das am 12.12.2011 verfasste Konzept
“Eine kleine Revolution” heute am 24.01.2013 in der Zeitung erwähnt wurde.
Nach einer langen Reise zu vielen potenziellen Unterstützern und fast eben so vielen
Absagen fanden wir zumindest Gehör und Tatenlust bei der Presse.

Viel Zuspruch erfuhr das Konzept fast jedes Mal, doch scheint die Hürde, jemanden
wirklich zum TUN zu bekommen unüberwindbar.

Wir sind gespannt, was der Artikel auf dieser nun wieder etwas schneller werdenden Reise
bewirkt.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Gunnar M. Flotow für den tollen Beitrag
und an den Gönner im Schwäbischen Verlag.

Hier der Artikel in der Schwäbischen Zeitung.

Das Konzept können Sie übrigens hier einsehen:

Informationsmedium vs. Imagemedium

Ein Grundsatz, welcher so deutlich eig. nirgends niedergeschrieben steht
und bei jeder werblichen Aktivität den Kern bildet ist die grundlegende
Unterscheidung der beiden Kommunikationsträger: Informationsmedium und Imagemedium.
Unsere Welt wird von Werbung und Manipulation und allem sonst schrecklich
schlechten visuell verpackten Verkaufsabsichten überfüllt, wir sind ein Haufen
Ignoranten (Zumindest laut Definition einiger schlechten Verlierer-Agenturen).
Diese Leier ist alt und auf diesen Zug brauche ich nicht als tausendster aufspringen.

Was sich eine Firma, welche erkannt hat, dass Marketing und Werbung nicht
der erste sondern nahezu letzte Punkt auf der Liste der zu vernachlässigenden
“Kostenstellen” ist, merken sollte ist, dass dieser Unterschied den Faktor von
Erfolg oder Misserfolg ihrer Werbung darstellt.
Viele Werbemedien reden sich in ihren Ausschweifungen um Kopf und Kragen, während
andere nur durch einen oder zwei deutliche Sätze die Aufmerksamkeit des Lesers
auf sich ziehen.
Wie ist das möglich?

Ich treibe in die Fülle der Werbemedien einen Keil zwischen Plakat, Flyer,
Homepage, Promotionaktion, Firmenbroschüre, etc.

Informationsmedium:
Ein Informationsmedium trägt, wie der Name bereits erklärt, Informationen
über die Firma in sich. Diese sollten wenn möglich keine Fragen zum Produkt
oder der Dienstleistung offen lassen und nach Zielgruppen kanalisiert sein.
Sie vertreten den Menschen, der seine Firma am Besten kennt und auf alle
Fragen eine Antwort hat an der Stelle, wo er nicht persönlich sein kann oder
beschreiben eben ihn oder seine Angestellten.
Zu diesen visuellen/informativen Vertretern gehören Homepage, Firmenbroschüre,
Angestellte, Promotionaktionen und Events. (etc.)

Imagemedien/Werbemedien:
Diese Mediensparte bewirbt entweder direkt die Firma oder das Informationsmedium.
So steht beispielsweise auf einem Flyer, verwendet als Wurfmailing, nicht das
gesamte Produktportfolio (Weil man damit versucht die breite Masse in Auszügen
zu erreichen), sondern ein gut durchdachter, nicht fehlinterpretativer und vor
allem kurzer Text oder eine prägnante Aussage, welche Neugier auf das Information-
medium macht und leicht gemerkt werden kann (Emotion erzeugen).
Damit überlässt man dem Betrachter selbst, ob und wann er sich von sich aus mit
der umfassenden Information konfrontiert und befasst.

Damit ist man zwar noch nicht am Gipfel des Berges angekommen, doch man hat
zumindest die richtige Kletterausrüstung um den Berg zu erklimmen.

Viel Erfolg dabei,

Geübte Bergsteiger gibts bei Junge mit Ideen ;-)
info@jungemitideen.de

T3n berichtet über Guerilla Marketing

T3n über Guerilla Marketing

Ein guter Freund schickte den Bericht via Facebook an uns.
Der Artikel ist gut gemeint, trifft sicherlich auf aktuelle
Problemstellungen, welche durch diese Art des Marketings
gelöst werden können doch fehlen die wichtigen Begleitansätze:

Guerilla Marketing überzeugt durch geniale Orte, kreative
Neumischungen von Bestehendem oder dem “aus dem Zusammenhang reißen”.
Nicht alle der Beispiele sind nach meinem Geschmack intelligent
und durchdacht.

Guerilla Marketing wird oft verwechselt mit Gorilla Marketing,
also dem “Am Lautesten Schreien” mit übermäßig großen Auftritten.

Generell ist das jedoch nur der Anfang einer Kampagne wenn sie
richtig durchdacht ist. Guerilla Marketing verkörpert Auffälligkeit
und gleichzeitig intelligente Strategie.
Wer denkt, Guerilla Marketing schmälere das Budget durch eine
große Wirkung, dem gebe ich nicht Recht.
Dieser Teil des Marketingmixes verschafft hohe Aufmerksamkeit, was
mit “Weniger Aufwand” assoziiert wird. In dem “All Eyes On Me Moment”
gilt es dann, das Richtige zu sagen und sich richtig zu verhalten
denn genau das ist der Kern von Guerilla Marketing.
Schlägt dies fehl, war man nur mal kurz laut und wird schnell vergessen.

Aufgabenstellung, Idee/Lösung/Analyse, Konzeption/Strategie, Aktion/Umsetzung/Betreuung

Dies sehe ich als Weg einer erfolgreichen Guerilla Marketingkampagne.

Das Agenturmodell ist längst Vergangenheit!

Was in manchen Metropolen schon längst klar zu sein scheint, fällt einem
langsam auch fernab der Ballungszentren auf:
Ist das Modell einer Full-Service-Agentur überholt?!?

Dafür sprechen zwei leicht herleitbare Umstände:

1. Geringe Fluktuation bedeutet eingefahrene Strukturen
Die angestellten Kernkompetenzen in Agenturen sind in der Regel 2-3 Jahre
dort. Sie bringen eigene Inspirationsquellen und eigene Erfahrungs- und
Lösungsansätze mit. Mit einer höheren Fluktuation der Arbeitenden in einem
Team, komme ich, sofern ich kritikfähig und offen bin, an viel wertvollere
und vielseitigere Informationen über mich und meine Branche als in einem
festgezurrten Modell der Agentur. In unserer über die Maßen dynamischen Welt,
in der Trends über Nacht geboren werden, ist es überlebenswichtig stets
auf dem neuesten Stand zu sein.
Meiner Erfahrung nach, wird sich das Modell der Netzwerke durchsetzen.
Ganz klar verstehe ich die Argumentation gegen ein “Team mit zu hoher
Fluktuation”, denn Kunden möchten zuverlässige Ansprechpartner und professionell
getane Arbeit, was bedeutet, dass man intern perfekt aufeinander abgestimmt
sein muss.
Nur wer es beherrscht in diesem lockeren Konstrukt, Menschen richtig einzuschätzen
und anzuleiten, kann den Vorteil des Netzwerks nutzen.

Ein Kern, welcher nurmehr aus Menschen besteht, welche als sogen. Projektleiter
ein erstelltes Konzept in der Umsetzung leiten, sollte vorhanden sein.
Zur Not sind diese Projektleiter fähig, selbst im Prozess der Umsetzung
Hand anzulegen, da ihnen die versch. Kompetenzbereiche im Netzwerk geläufig
sind. (Sicherung der Einhaltung von Terminen.)

2. Transparenz und Kosten
Nimmt man eine klassische Agentur mit 10 Mitarbeitern und untersucht das
Kostenmodell, stellt man fest, dass fast nie alle fest angestellten Kompetenzen
in ein Projekt eingebunden werden. Dem steht entgegen, dass Kompetenzen in einer
Festanstellung monatlich ein Gehalt beziehen und in Räumlichkeiten untergebracht
werden wollen. Nun bezahlt entweder der Kunde die restlichen Mitarbeiter und
deren Platz, oder die Mitarbeiter werden nicht gerecht bezahlt.
Im Netzwerk ist der Kern aus Projektleitern und Konzeptionern recht klein und lässt
sich aufteilen. Die Netzwerkpartner sind selbständig mit eigenem Kundenstamm und werden
nur bei Bedarf in ein Projekt involviert. So wird jede in das Projekt eingebundene
Kompetenz leistungsgerecht bezahlt und transparent vor dem Kunden abgerechnet.
Selbst mit der am AGD-Vergütungstarif orientierten Preisgestaltung und mit
Vermittlungsprovision liegt man unter dem Budget einer klassischen Agentur.

Voraussetzung für dieses Konstrukt ist der faire Umgang mit Menschen, Respekt vor Kompetenzen,
Teamfähigkeit, Reflexion, Kritikfähigkeit, direkte Kommunikation und vor Allem eine ausgeprägte
Kooperationsmentalität.

Diskussion: Corporate Design

Warum sollte ich für meine Firma, welche sowieso schon darauf achten muss, wofür Geld ausgegeben wird, in mein Aussehen investieren? Ist es nicht so, dass eine hässliche Firma ohne Umsatz danach einfach nur eine hübsche Firma ohne Umsatz ist? Das Corporate Design ist nach dem lange zurückliegenden Ursprung hier in Deutschland durch Otl Aicher nicht mehr anerkannt.
Das Handwerk “Gestaltung” ist in den Köpfen immer mehr auf das Handwerk reduziert worden.
Es ist ein Prozess, den man, genauso gut wie manch anderen Fertigungsprozess, optimieren kann.
War früher das A1 Plakat ein Format, welches handwerklich gestaltet wurde (Schwarz weiß Kopierer, ausgeschnittene Buchstaben, Collagen, Haptik, Gefühl), ist es heute eine Datei, die am Computer, fernab von Feinfühligkeit gegenüber Fläche und Aufteilung, letztendlich sogar der Farbgebung, erstellt wird.
Verständlich ist, dass der Drang danach, Wege zu verkürzen und Zeit und damit Geld zu sparen, auf alle Bereiche der Dienst- und Werksleistung angewendet wird, da wir selektiv danach suchen. Nicht verständlich ist die zu oberflächliche
Behandlung des Themas, denn der Versuch, Ästhetik zu erschaffen, ohne ein Gefühl für das Medium zu haben, schlägt fehl.
Gute Gestaltung verträgt sich nicht mit Masse, Schnelllebigkeit und Respektlosigkeit.

Jeden Morgen steht eine große Mehrheit auf und kleidet sich bewusst. Resultierend aus Fremd- und Eigenwahrnehmung sucht man sich die passende Kombination aus Schuhen, Hosen, Oberteilen, Kleidern, Hüten, Brillen usw. aus.
Wir geben viel Geld dafür aus, gut auszusehen, da wir uns damit identifizieren und somit wohlfühlen.
Gutes Aussehen stärkt das Selbstbewusstsein!
Das Corporate Design ist der Anzug für Ihr Unternehmen. Als Grundlage für selbstbewusste Kommunikation durch Mitarbeiter, welche sich mit dem Aussehen identifizieren, ist das Corporate Design die Grundlage dafür, positiv
aufzufallen und gemerkt zu werden. Dabei ist die professionelle Aufstellung und die Konsequenz in der Anwendung elementar. Sie kennen den Unterschied zwischen einem Maßanzug und einem Anzug von der Stange.

Das Corporate Design bedeutet für eine Firma, einheitlich auszusehen, optimal zu kommunizieren und optimal assoziiert zu werden, was sich auf die Wahrnehmung auswirkt.

Haben Sie Fragen, melden Sie sich gerne bei uns.
info@jungemitideen.de

Light Art Performance Photography

Seit langem habe ich mich malwieder auf die Pirsch begeben
um meinem Hobby der experimentellen Fotografie nachzugehen.
An Silvester kaufte ich diverse Leuchtmittel um sie später
für diesen Einsatz zu verwenden.

Herausgekommen sind ein paar tolle Bilder, wie ich finde:

Aus aktuellem Anlass hier noch ein paar Impressionen, welche
ich zusammen mit einem befreundeten Profifotografen und
Filmemacher teilen durfte und durch die wir inspiriert werden:

[vimeo http://vimeo.com/32208430]
[vimeo http://vimeo.com/14980662]