Die Adobe Creative Cloud

Seit ca. 8 Monaten arbeite ich mit der Adobe Cloud.
Nach Adobe CS6, welches man als Softwarebundle kaufen konnte
und was mit hohen Kosten verbunden war, kam kein Update mehr
raus.

Kunden waren danach gezwungen auf die Cloud-Lösung von Adobe
umzustellen wenn sie mit der neuesten Software arbeiten wollten.

Zugegeben, ich war skeptisch zu Beginn, doch schon bald wurde mir
der absolute Vorteil davon klar. Die Softwareupdates kommen in
kleine Schüben und halten alle Programme immer auf dem neuesten
Stand.

 

Leider ist die Kreativbranche seit vielen Jahren erkrankt und kränkelt
immer mehr im Qualitäts-Sektor. Jeder, der Photoshop auf dem Rechner
hat ist heute ein Designer, was den Markt fast vollständig kaputtgemacht
hat und die echten, großen Designer nahezu aussterben ließ.
Die Cloud ist für fast jedermann finanzierbar. So ist die Hürde, sich das
Handwerkszeug zum Designen holen zu können viel niedriger geworden.
Ein Softwarebundle kostete durchschnittlich zw. 2-4.000 €.

Für Adobe ist es ein guter Schachzug, da die Software vor der Cloud sehr
oft kopiert und illegal verwendet wurde. Auch aufgrund des hohen Preises.
Adobe holt sich diese potenziellen Kunden mit der Cloud zurück.

Ein weiterer Vorteil der Cloud: Sie bieten Tutorials an, um in der Anwendung
der Programme geübter zu werden.

Ich persönlich fand die Umstellung auf die Cloud sehr von Vorteil,
da alles unkomplizierter ist. Dennoch war es nicht gerade die feine
Art von Adobe, umzustellen ohne die Kunden vorab zu informieren
oder Alternativen zu bieten.

Was ist eigentlich ein Hashtag (#) ?

Es ist nicht lange her, da wurden z.B. auf Facebook plötzlich Rauten vor Wörter gesetzt,
welche dadurch zu einem Link wurden. Diese Raute nennt man “Hashtags”.

Begonnen hat der Internetdienst Twitter mit diesen Rautenwörtern.
Durch das Setzen dieses Zeichens vor ein Wort, sorgt man dafür, dass
das Wort einen eigenen Kanal bekommt. Vergleichbar mit einer eigenen
Facebook- oder Twitteridentität…nur ohne Administrator.

In diesem Kanal liest man dann nur Meldungen, die mit dem entsprechenden
Hashtag ausgestattet wurden.

Beispiel:
“Auf FM4 läuft schon wieder das Lied mit dem Hashtag. #FM4 #Lied #hashtagmyass

Nun verlinkt jedes Hashtagwort in seinen jeweiligen Kanal und man kann
sehen, welche Meldungen noch zum Thema des jeweiligen Hashtags von anderen
Usern gesendet wurden.
So kann man z.B. live Fernsehshows im TV ansehen und während dessen unter dem
dazugehörigen Hashtag mit anderen Internetusern darüber schreiben, kommentieren
und sich austauschen. Da hier keine “Freundeskreis-Barriere” herrscht, kann je nach
Privatsphäre-Einstellung die ganze Welt den Kommentar mit dem Hashtag lesen.
Die Hashtag-Kanäle sind also öffentlich.

Das Setzen eines Hashtags macht natürlich nur Sinn, wenn das Rautenwort im Bezug
auf die Message in der Nachricht, dem Post oder dem Tweet steht.

Diese Onlineplattformen verwenden mittlerweile Hashtags:

Twitter, Google+, YouTube, Facebook, Instagram, Orkut, Pinterest, Kickstarter,
Sina Weibo
, Tumblr, Vkontakte, LinkedIn, Vine, diaspora, Yammer, PicsArt, Friendica
Probierts doch selber mal aus.
Einfach die Raute und das dazugehörige Wort in das Suchefenster von Twitter oder Facebook
eintippen und schaun was passiert.

Viel Spaß dabei!

 

Kreativbranche: Stellt Teilrechnungen!

Seit 2006 findet meine selbständige Tätigkeit
quasi im Bereich der Kreativbranche statt.
Bereits während dem Studium konnte ich mir
den ein oder anderen Tipp von meinen Dozenten
aus der Praxis holen und von deren Erfahrungen
lernen.

Wer sich selbständig macht, hat meistens nicht
Rechnungswesen oder Buchhaltung neben seinem
Kreativbereich studiert. So ist die logische Heran-
gehensweise, wie man sie sich bei der eigenen
Kauferfahrung abschauen kann, naheliegend.

Leistung wird erbracht – Rechnung wird gestellt.

So habe auch ich angefangen sogenannte Endrechnungen zu stellen.
Da es meist kleinere Projekte waren, klappte das auch wunderbar.

Bis 2007 ein Gastronom aus Meersburg ein umfangreicheres Projekt nicht bezahlte.
Im Rahmen des Mahnverfahrens kam es zur Gerichtsverhandlung, welche nur einen
Vergleich bewirkte. Das hieß, ich bekam die Hälfte der ausstehenden Summe bezahlt,
musste jedoch meine Anwaltskosten selbst tragen. Pech gehabt!

Der Rat meines Anwalts leuchtete ein:

Stellen Sie Zwischenrechnungen!

Beispielmodell Homepageprojekt:
1/3 bei Beauftragung
1/3 nach definierter Mitte des Projektes (Nach der Gestaltung)
und 1/3 als Schlusszahlung (Nach der Programmierung).
So leistet der Kunde bereits einen Vertrauensbeweis und macht ein Zugeständnis
über die schriftliche Beauftragung hinaus. Da streitet es sich einfacher, sollte es
zu Komplikationen kommen!

Diesen Tipp beherzige ich bis heute mit Erfolg und lege ihn jedem, der in der Kreativ-
branche arbeitet, ans Herzen. Ist zwar ein wenig mehr Aufwand, lohnt sich aber als
Versicherung gegen den “worst case”.

Ein kleiner Film, der die Motivation zum Selbstwertgefühl vor respektlosen Kunden
stärken soll:

Ich wünsche viel Erfolg!

 

 

 

 

 

Crossmedia, was ist das?

Mit “crossmedia” meint man die sinnvolle Abstimmung von Werbemedien
aufeinander. Dies kann sehr komplex werden, bindet man die Presse
und dialogische Medien wie Social Media & Co. mit ein.

Crossmedia macht es möglich, mehrere Werbekanäle gleichzeitig
zu bespielen und Ihre Zielgruppe somit an unterschiedlichen
Orten abzuholen. Es stärkt Ihre Reichweite und informiert aus-
führlicher und qualitativ hochwertiger wenn jeder Kanal mit den
nötigen Inhalten gespeist wird und ein ganzheitliches Konzept vorliegt.

Jedes Medium hat seine Eigenschaften, auf welche man gekonnt eingehen
muss, da sonst das Zusammenspiel nicht funktioniert oder eine unkontrollier-
bare Eigendynamik entsteht.
Weiterer Vorteil ist, dass bei der Produktion von Fotos, Texten und Film-
material bereits auf mehrere Zwecke hingearbeitet wird und Produktions-
kosten eingespart werden können.

Wer seine Inhalte nicht geordnet hat, braucht kein crossmedia!
Grundlage für den Erfolg Ihrer Unternehmens-Kommunikation, sei es
nachhaltig oder punktuell, ist die Story.
Die meisten Unternehmen sind bereits auf vielen Werbemedien
unterwegs und stellen sich dar. Da die Vielzahl der Werbekanäle
nicht vom ersten Tag an genutzt sondern nach und nach
aktiviert wird, kann es zur Isolation des einzelnen Kanales kommen.

Grundlage meiner Beratung und konzeptionellen Arbeit ist das Aufbrechen
starrer Strukturen, Analyse, Ordnung und strategische Aufstellung Ihrer
Werbe-Kommunikation.

Sehen Sie sich meine Methodik an und machen Sie sich
ein Bild von meiner Arbeitsweise.

Erfahren Sie mehr zum Aufbau von Content zum Kommunikations-Kanal.

Kurz angerissen: Was ist SEO (Suchmaschinenoptimierung)

SEO bedeutet Search Engine Optimization, also die Optimierung von
Online-Inhalten nach Suchmaschinenkriterien. Standen früher mehrere
Suchmaschinendienste zur Auswahl wie z.B. Yahoo, Fireball oder Lycos,
spricht man heute fast nur noch vom Suchanbieter “Google“.

Bei der SEO unterscheidet man zwischen “onpage”- und “offpage”-Maß-
nahmen, welche nur in Verbindung miteinander das Ranking, also den
Rang bei den Suchergebnissen beeinflussen können.

 

onpage

Onpagemaßnahmen sind auf der eigenen Homepage, also bei den eigens
veröffentlichen Informationen im Internet durchzuführen. Der Webauftritt
muss “SEO-konform” umgesetzt und strukturiert sein. Nur wer eine auf-
geräumte Struktur besitzt, wird von der Suchmaschine richtig erkannt und
eingestuft.

Früher waren es Schlüsselwörter, mit denen man sein Angebot versah um
unter diesen besser gefunden zu werden. Heute ist Google intelligenter.

Onpage-Optimierungen vermeiden z.B. doppelte Beschreibungen auf ver-
schiedenen Ebenen. Wird ein Produkt auf der ersten Ebene neben anderen
zur Auswahl gestellt und nur kurz beschrieben, sollte sich der Beschreibungs-
text nach Klick auf das Produkt in der Detailbeschreibung nicht wiederholen.

Ausschlaggebend ist auch, wie Informationen miteinander verlinkt sind und
wie aktuell die veröffentlichen Inhalte sind.

Wichtig in der Programmiersprache sind die semantischen Tags.
Damit meint man die Definition einer Überschrift als Überschrift und nicht
Fließtext. Dies kann man im Code festlegen.

Wer Videos oder Bilder als Inhalte veröffentlicht, sollte auf die Benamung dieser
achten. z.B.: statt “IMG_8782″ das Bild “Bohrmaschine_x3″ nennen.

Hier ein Artikel der Zeitschrift t3n zum Thema

 

offpage

Offpagemaßnahmen finden außerhalb der eigenen Webseite statt. Hier geht es
darum, auf externen Seiten einen Link zur eigenen Seite platziert zu bekommen.

Da dies nur mit Zustimmung des Betreibers der externen Seite geht, erhöht ein
solcher externer Link die Relevanz der eigenen Seite. Google spricht dabei von
“Trust”. Je mehr externe Links eine Seite hat, desto höher in der Regel ihr
Rankingplatz.

Schafft man es beispielsweise, dass ein Branchenblogger oder eine Onlinezeitung
über das eigene Angebot einen Bericht inklusive Verlinkung zur Seite schreibt,
wirkt sich das auf das Ranking positiv aus. Offpagemaßnahmen umfassen nichts
anderes, als die Linkbildung auf externen Seiten durch Berichte von Bloggern
und Zeitungen, der Erwähnung als Netzwerkpartner oder  einem Beitrag in einem
Forum.

Wer selber einen Blog schreibt oder regelmäßig Inhalte auf Social Media
Plattformen stellt, kann seine Auffindbarkeit sehr beeinflussen.
Branchenrelevanz, Keywords und Aktualität spielen hierbei eine
entscheidende Rolle.

SEO ist nachhaltig zu sehen und keine einmalige “Aktion”. Onpage geht es
um die ständige Aktualisierung der Seite oder des verbundenen Blogs,
offpage um das Erwirken externer Links.

Um nicht im Wettbewerb mit allen Anbietern der eigenen Branche im
kompletten Internet zu stehen, wenn es um das Ranking geht, unterscheidet
Google mittlerweile auch nach Standort und Einzugsgebiet. Das macht es
auch dem KMU möglich, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgreiches
SEO zu betreiben.

Mehr Informationen gibt’s hier.

 

Leicht durchführbare Tipps:

Wer mit einem Partnernetzwerk arbeitet sollte eine Platzierung der eigenen    
Webseite als Link unter “Partner” auf der Webseite des jeweiligen Partners
erfragen. Das sollte In der Regel kein Problem sein.

Google hat selbst einige Tools um sich nach seinen Suchkriterien einzurichten.
So fördert z.B. die akkreditierte Listung des eigenen Unternehmens mit Verlinkung
zur Webseite auf Google Places (Eintrag auf der Karte von Google Maps) das
Ranking. Hier geht’s zur Webseite des Anbieters.

 

 

Content Management

Dieser Punkt verkörpert das Herzstück jeglicher
Unternehmens-Kommunikation. Ist der Inhalt, welchen
ich veröffentliche interessant, wird er weitergetragen.
Löst er Emotionen aus, dringt er in den Kopf, löst er Probleme,
inspiriert er, informiert er hilfreich oder unterhält er mich?

Hier zwei Beispiele für potenziellen Content:

Was interessiert Ihre Zielgruppe an Ihrem Produkt?
Vielleicht sollten Sie Prozesse statt nur Endresultate
beleuchten.

Welche Fragen stellt sich ein Azubi, bevor er Sie kontaktiert?
Vielleicht nutzen Sie das Medienspektrum nicht optimal
um diese Fragen im Vorfeld zu beantworten.

Gute Inhalte lassen sich nicht immer von langer Hand planen.
Manchmal sind es die “breaking news” welche just-in-time
interessieren.
Sie haben erkannt, dass die Nutzung der breiten Auswahl
an Darstellungsmedien im Internet für Sie optimal ist.
Das ist ein großer Schritt.

Doch wer kommuniziert für Ihre Firma nach außen?

Content muss authentisch wirken und aus der Firma selbst
kommen. Meine Funktion besteht lediglich darin, Ihnen
zu zeigen, wo die Geschichten in Ihrer Firma entstehen, interne
Ressourcen zu schulen und Sie bei der Erarbeitung der Inhalte
anzuleiten.

Sehen Sie sich meine Methodik an und machen Sie sich ein
Bild von meiner
Arbeitsweise.

Projekt-Management: Einer für alle, alle für einen!

Gestatten? Mein Name ist “Herr Kümmer”!

Seit fast 10 Jahren arbeite ich mit Kreativen aus den unterschiedlichsten
Branchengebieten an eigens konzipierten, vom Kunden vorgegebenen Konzepten
zusammen.

Das können Agenturen meiner Kunden, interne Ressourcen, Marketingabteilungen
oder Personen aus meinem eigenen, sehr großen Netzwerk sein.
Fokus liegt immer auf der unkomplizierten und zielorientierten Erarbeitung von
Kampagnen, Aktionen oder Neuerungen wie Corporate Redesigns o.ä.

Ich habe Spaß an der Zusammenarbeit mit Menschen und verstehe es, gerade
Kreativschaffende durch genügend Freiraum im Rahmen des Projektmanagements
zu motivieren.

Für meine Kunden bin ich die einzige Ansprechperson, bei welcher alle Wege
zusammenlaufen. Ich nehme Ihnen die z.T. leidige Arbeit am eigenen Marketing gerne ab
und kümmere mich um professionelle und termintreue Umsetzung.

Folgende Kernkompetenzen befinden sich in meinem Netzwerk:

Grafik- & Design für Web & Print
Software-Entwicklung & Programmierung
Werbe- & Imagefilm
Werbetexte (unterschiedliche Stile)
Fotografie (Produkt- & People)
Verpackungsdesign
Kartographie
Typographie-Entwicklung
Moderation
Suchmschinenoptimierung on- & offpage
Contentmanagement

Schreinerei
Gießerei
Sennerei
Schneiderei
Buchbinderei
Druck- & Werbetechnik (unterschiedliche Techniken)
Folierung

Sehen Sie sich meine Methodik an und machen Sie sich ein
Bild von meiner
Arbeitsweise.

 

 

 

Kommunikations-Konzepte

Das Konzept ist die Basis der Unternehmens- und Werbekommunikation.
Nur wer plant, kann durch seine Marketingaktivitäten nachhaltig Erfolge
verbuchen.
Wenn man die Entstehung einer Beziehung zwischen Marke und Konsument
der Werbeaktivitäten von Unternehmen gegenüberstellt, erscheint es logisch:

Ein Unternehmen braucht nachhaltige Konzepte um das Vertrauen des potenziellen
Kunden zu gewinnen. Das bedeutet eine Menge Analysearbeit um die Zielgruppe
genau zu bestimmen, viele gute Inhalte, eine komplexe Story und Planung in die
Zukunft.

Gemeinsam mit Ihnen erarbeite ich das Grundkonzept und stelle Sie für mindestens
1 Jahr in Ihren Werbe- und Marketingaktivitäten professionell auf!

Sehen Sie sich meine Methodik an und machen Sie sich
ein Bild von meiner Arbeitsweise.

Vorsicht beim Providerwechsel!

Einer unserer Kunden wurde aufgrund einiger Service- und Usability-Defizite
von www.strato.de zu www.allinkl.de geführt. Es handelte sich hierbei um den Umzug
einer CMS-Webseite, also einer Webseite, welche selbst von der Firma um Inhalte
erweitert oder optimiert werden kann.

Da unser Kunde auch im Online-Geschäft ist, galt für uns, den Umzug über Nacht
und reibungslos durchzuführen. Die Homepage musste zu diesem Zweck für einen
Moment vom Netz genommen werden um sie dann beim neuen Provider wieder zu
veröffentlichen.

Ziel war es, den Umzug zum 30. April 2014 durchzuführen. Der Vertrag mit dem
alten Provider wurde also zu diesem Datum gekündigt.

Allinkl stellte früh nach der Vetragsbuchung die Server bereit, sodass wir langsam
die Webseiten Inhalte auf diesen kopieren konnten um den Wechsel sauber durch-
zuführen.

Zum Umzug einer Webseite vom einen Provider zum anderen wird ein AUTH-Code
(Authentifizierungs-Code) pro Domain ausgestellt. Das heißt, jede Webadresse,
unter welcher die Webseite erreichbar ist, wird via Auth-Code beim neuen Provider
aktiviert und ist genau ab diesem Zeitpunkt online und damit beim alten Provider offline.

Nun fragte Allinkl den Kunden zur Vervollständigung des Vertrages, wie denn der
Auth-Code laute. Die Frage wurde per automatisierter Mail gestellt und war an den
Vertragsinhaber adressiert.

Der Kunde äußerte den Auth-Code und aktivierte damit unbewusst den Wechsel der
Domainadresse zum neuen Provider, was zur Folge hatte, dass seine Homepage offline
war und somit nichtmehr erreichbar.

Zwar konnten wir die Webseite innerhalb von 4 Stunden umziehen, doch waren wir
mit dem Umzug noch nicht fertig. Mailadressen mussten zudem gesichert werden!
Unerwartete Probleme, wie das Anpassen von SSL-Versionen aufgrund eines sehr alten
CMS-Systems des Kunden, mussten plötzlich unter strengem Zeitdruck erledigt werden.

Was wir daraus lernen:

Als Agentur:
Achtet darauf, dass euer Kunde nicht mit Auth-Codes in Kontakt kommt und die
Abwicklung und Kommunikation nur über euch stattfindet!

Geht davon aus, dass der Vertragsinhaber nach dem Auth-Code gefragt wird und
bittet ihn, diesen nur an euch weiterzugeben.

Als Firma, die den Provider wechseln möchte:
Bitte geht mit dem “Auth-Code” sorgfältig um und händigt diesen nicht an den
neuen Provider aus, auch wenn dies von ihm erfragt wird.

Zusatzinfo (Mailbackup):

Ein Sachbearbeiter von Strato hat versucht uns klar zu machen, dass ab der Aktivierung des
Auth-Codes die Mailadressen und vor allem Mails auf dem Server aufgrund von Datenschutz-
richtlinien nichtmehr ausgehändigt werden könnten. Das hätte bedeutet, der Kunde, welcher
sich noch in der Vertragslaufzeit befindet, dürfte seine Mails nichtmehr erreichen.

Der Umstand löste sich, als wir einen weiteren Sachbearbeiter mit den gesperrten Mailservern
konfrontierten. Er schaltete uns den Zugang wieder frei und die Mails konnten ins Backup fließen.

 

 

 

Warum ist die “Story” so wichtig?

Seit wir denken können, begleiten uns Geschichten im Leben.
Die Gute Nacht Geschichte um den einfacheren Einstieg in die Traumwelt zu finden,
die Märchen und Fabeln um Kindern die Lehren des Lebens verständlich zu
veranschaulichen und Ausführungen um etwas deutlicher zu beschreiben oder zu
erklären. Hier möchte ich Ihnen erklären, warum Geschichten für Unternehmen
immer wichtiger werden.

Wenig Werbemedien – knappe Ausführungen
Produkte oder Dienstleistungen entstehen meistens aus dem Grund, dass sie eine
Lösung liefern oder einen Bedarf decken. Wer sein Produkt oder seinen Service
greifbar machen möchte, setzt den entsprechenden Nutzen in einen verständlichen
Kontext, mit welchem sich die Zielgruppe identifizieren kann.

Zu Zeiten der Offlinewelt führte dieses Ziel der Werbekommunikation zu sehr abstrakten
Ergebnissen.
Man war stets gezwungen, seine Message auf 1-2 Sätze zu reduzieren, da Plakate, Flyer
und Presseanzeigen als Beispiele nur sehr kurz für Aufmerksamkeit sorgten und die
Vielfalt der Kommunikationskanäle und Werbemedien recht beschränkt war.

Viele Werbemedien – Überforderung/Desorientierung
Das Internet führte zu einer Revolution mit solch rasantem Wachstum, dass Unternehmen
den Möglichkeiten der eigenen Reputation regelrecht hinterherhinken. Social Media,
Mobile Tracking, Targeting, Gamefication, interaktive Medien, Apps usw. überfordern
die meisten.
Die Gesellschaft hat durch das Internet globale Vergleichsmöglichkeiten und den Bedarf,
sich über ein Produkt oder ein Unternehmen zu informieren. Das führt dazu, dass z.B. die
individuelle Servicekomponente von Händlern wichtiger gewertet wird als das Produkt,
welches man dort erhalten kann. Auf der anderen Seite sind Unternehmer gezwungen,
individuell auf ihre (potenziellen) Kunden einzugehen. Man hat heute eine Bandbreite von
kostengünstigen Möglichkeiten, sich durch Video, Dokumente, Fotos, Grafiken und Ton
darzustellen.
Zentrale Frage nun: Welcher Inhalt ist relevant?

Die Story als Zentraler Knotenpunkt
In jedem Unternehmen entstehen Geschichten. Jeden Tag!
Das kann die Erkenntnis, die zu einem Entwicklungsprozess führte,
der Entwicklungsprozess selbst oder die Herstellung eines Produktes
sein, um nur drei von zahlreichen Beispielen zu nennen.

Wer seine Marken- und Werbekommunikation auf Authentizität und Wahrheit baut
und aus den zahlreichen Ansätzen für Stories den richtigen Content findet,
sorgt für eine nachhaltige Kundenbindung und kann sich über echte Markenbotschafter,
also Fans freuen, die von sich aus weiterempfehlen.

Beispiel “Employer Branding”
Unternehmen sind für Außenstehende meist nur Gebäude, in welche die Arbeitnehmer
hinein, und dann wieder hinaus gehen. Hier in der Bodenseeregion sitzen sehr viele,
global agierende Unternehmen, welche Auszubildende oder Fachkräfte suchen.
Nur ein Bruchteil von ihnen ist bekannt und nur bei vereinzelten Betrieben weiß man,
was hinter den Türen und Toren gearbeitet wird, ganz von der Unternehmensphilosophie
zu schweigen.
Wer Fachkräfte akquirieren möchte, muss darauf achten, seine Pfortenmentalität gegen
Offenheit und Gastfreundschaft auszutauschen.
Durch das Internet ist es möglich, Einblicke in das Unternehmen oder gar den zukünftigen
Arbeitsplatz zu bieten. Mitarbeiter, Unternehmensphilosophie und Ambiente können
einfacher und ausführlicher abgebildet werden. Komplexe Antworten auf die Fragen:
Welche Motivation führte zur Gründung?
Welche Wertementalität herrscht vor?
Wie sind die hierarchischen Strukturen?
etc…

Kurz, der Content muss den zukünftigen Bewerber ansprechen, er muss sich mit dem, was
er sieht identifizieren können. Sich nicht derart offen darzustellen ist keine Option, da es
einige Unternehmen bereits machen und sich damit auf dem Bewerbermarkt große Vorteile
und Fachkräfte sichern.

 

Hier eine Grafik des Content Marketing Experten und Unternehmers
Mirko Lange
von talkabout. Sie zeigt die Reihenfolge, wie man von der
Story auf das Kommunikations-
Medium schließt und welcher Prozess
damit verbunden ist: