Mein Spielplatz wird größer!

Meine lieben Freunde,

Nach fast 9 Jahren in der Selbständigkeit mit einer kleinen Pause, führt mich mein Weg nun auf
einen noch größeren Spielplatz. Während ich mich unter dem Firmennamen “Junge mit Ideen”
um mittelständische Firmen im Bereich der Unternehmenskommunikation kümmerte,
konzipiere und leite ich seit 1. Februar 2015 Projekte für “The Relevent Collective” in Dornbirn.
Darunter sind Kunden vertreten wie: Volvo, Raffeisen, Axa, Victorinox, Lithium, uvm.

Besonders an meiner neuen Rolle ist, dass ich nun zwei Unternehmen führen und leiten darf und
damit das Spektrum KMU bis hin zum Weltkonzern betreue. Entscheident für mich waren zwei
Dinge: Die Sympathie zum Gründer und seiner Vision und das große Spektrum an Mitteln, die
ich oft bei meinen KMU-Kunden nicht hatte.

Florian Wieser ist laut Papier mein Chef, doch wie Ihr mich kennt, bewege ich mich auch hier
nicht im “normalen” Bereich.

Wir haben in Zürich und Dornbirn jeweils drei Mitarbeiter und jede Menge Chefsachen.
Projekt- oder aufgabenbezogen ist somit jeder Chef und Verantwortlicher. Es gibt bei uns keinen
Vorgesetzten, der befiehlt oder diktiert.

Somit kann kreative Selbstverwirklichung und Freiheit gelebt und angewendet werden.
Lediglich die Standortverantwortung für Dornbirn liegt in letzter Instanz bei mir. Da draußen
nennt man das “Agenturleitung”.

Junge mit Ideen bleibt weiterhin für seine Kunden aktiv. Mein Netzwerk aus fast 50 Kompe-
tenzträgern und leidenschaftlichen Kreativschaffenden ist mir dabei eine bemerkbare und
starke Unterstützung.
Z.T. kann ich mit ihnen sogar für The Relevent Collective Projekte umsetzen.

Neue Projekte werde ich vorerst keine mehr annehmen. Beratend stehe ich den KMUs nach
wie vor zur Verfügung.

Meine Lehrtätigkeit an der DHBW-Ravensburg für den Bereich Social Media in der
Wirtschaftskommunikation verfolge ich weiterhin.

Ich danke allen, die mich stolz auf meinen bisherigen Weg und stark gemacht haben und
allen, die alles versuchten, mich daran zu hindern. Kunden, mit denen durch das gemein-
same Projekt z.T. eine starke, freundschaftliche Bindung entstanden ist und Auftraggeber,
die mich zum Aufgeben brachten gilt gleichermaßen meine Hochachtung.

Wer sich das neue Büro ansehen möchte kann dies gerne tun.
Ich freue mich über jeden Besucher und Kaffee ist immer da ;-)

The Relevent Collective
Steinebach 13a
6850 Dornbirn
Österreich

www.therelevent.com
kempf@therelevent.com

 

Hier ein paar Impressionen aus unserem Headquarter Dornbirn:

 

 

 

 

 

Workshop zum Thema Social Media Marketing

 

Am Donnerstag, 20.02.2014, wurde es ernst.
Für mich ein persönlicher Milestone in diesem Jahr (Da folgen noch einige) wurde erreicht:

Über den BVMW organisiert, gab ich einen Workshop für 16 UnternehmerInnen
zum Thema “Social Media Marketing” in der Katholischen Akademie Weingarten.

Bewusst hatte ich die Teilnehmerzahl begrenzt, da mir ein klassischer Vortrag zu diesem
doch sehr vielseitigen Thema widerstrebte. Aus Erfahrung weiß ich, dass es sehr viele
Meinungen und Ursprünge dieser gibt und jeder einzelne an seinem Standpunkt abgeholt werden
muss.
Ebenso kann Social Media auf tausendfache Weise richtig angewendet werden.
In der Runde konnte ich optimal auf jeden Teilnehmer eingehen.

So nannte man den ursprünglich angedachten Vortrag dann also Workshop.

Man startete mit einem Interview zu folgenden Fragen:

1. Was macht die Agentur Junge mit Ideen eigentlich genau?

2. Was ist Social Media genau… und was ist es nicht?

3. Worin kann der Nutzen von Social Media für mein Unternehmen oder
meine Abteilung liegen?

4. Muss man keine Angst haben, sich der offenen Negativkritik von Kunden
oder Konversations
beteiligten auszusetzen?

5. Wie läuft eine professionelle Planung der Aktivitäten für Social Media ab?

6. Wie lösen Sie das Ressourcenproblem?

7. Woher kommt Social Media und warum ist es im Bereich der
Unternehmenskommunikation
anzusiedeln?

8. Wie lässt sich Social Media messen? Kann man einen ROI definieren?

9. Wie teuer ist der Einstieg auf Social Media?

Es existierten Slides, die für den Abend vorbereitet waren.
Kurzfristig entschied ich mich allerdings, ohne Hilfsmittel zu präsentieren.

Anschließend ging ich auf gestellte Fragen ein.

 

Wie vermutet gabe es große Unterschiede im Know-How der Besucher und für mich
mehrmals die Chance, Dinge klarzustellen oder Sichtweisen zu bestätigen oder
ggf. geradezurücken.

Gemessen am Feedback der Besucher persönlich oder im Anschluss per Mail,
war der Abend für mich und meine Firma ein großer Erfolg, der Durst nach mehr
macht.

Ich freue mich auf weitere, spannende Projekte und bin gespannt welche Früchte
dieser Abend tragen wird.

Mein besonderer Dank gilt dem BVMW vertreten durch Francois Hauviller und dem
Mitorganisator Ramon Gambach.

 

 

 

 

Big Data – Google Grippe Trends

Big Data ist der Begriff für besonders große Datenmengen. Große Unternehmen wie Goggle meistern das
Abspeichern dieser riesigen Datenmengen mit speziellen Datenbankmanagement-Tools.

Aber was macht man mit den Daten?

Viele Unternehmen nutzen die Daten um ihr Kunden besser kennen zu lernen und um Produkte noch
näher am Kunden zu entwickeln. Die Frage der Zukunft wird sein: Wie kann man diese Daten sinnvoll
einsetzen?

Google zeigt mit Google Trends schon länger wie man die Häufigkeit eines bestimmten Suchbegriffes
visualisieren kann. Bei dem Projekt Grippe Trends geht es nicht darum einfach nur das Keyword “Grippe”
zu beobachten sondern darum die tatsächlichen Grippewellen herauszufiltern.
Google verwendet bei “Grippe Trends” mehrere Keywords, die Anhaltspunkte für eine Grippeerkrankung
sein können. Zum Beispiel können Grippesymptome Keywords für den Algorithmus sein.

Das sind die aktuellen (Stand 17.02.2013) Statistiken zur Grippewelle in Deutschland:

 

Wenn man den Zahlen von Google trauen kann, sind wir aktuell in ganz Deutschland auf einem
“Grippehoch”. Vergleichswerte aus den vergangenen Jahren zeigen, dass die Grippewelle jetzt wieder
abflachen könnte.

Was meint ihr, liegt Google mit diesen Statistiken richtig?

Fanpages haben Impressumspflicht!

Auf der Suche nach neuen Kunden haben wir mal wieder einige Fanpages, unter anderem von
renommierten Unternehmen, untersucht.
Das erschreckende Ergebnis: Es gibt immer noch wenige Fanpages mit richtigem Impressum!

Aber was ist ein richtiges Impressum und wo bekomme ich es her?

Im Blog von Schwindt-PR haben wir einen recht langen Artikel gefunden, den wir hier zu eurem
Effizienzvorteil zusammenfassen:

Das Landgericht Aschaffenburg hat kürzlich bekannt gegeben, dass eine Facebook-Fanseite
ein Impressum seines Anbieters führen muss. Eine Facebook-Fanpage ist mit einem Blog oder einer
Website vergleichbar, braucht aber kein eigenes Impressum, sondern kann auf das der zugehörigen
Website verweisen. “Sicherer“ ist es aber einen Tab einzurichten! Interessant wurde das Thema
eh erst durch Abmahnungen von Wettbewerbern, die sich meinen mit rechtlichen Ellenbogen
einen Platz im Markt erkämpfen zu müssen.

Wie richte ich mir ein Impressum ein?
Dazu gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten:

1. Link im Infobereich
Das einfachste ist im Infobereich den Begriff Impressum mit einem Hyperlink zum Impressum
auf der Unternehmenswebsite zu ergänzen, wie in diesem Beispiel von einem unserer Kunden.

2. Tab mit Impressum (Königsweg)

Zunächst sei angemerkt, dass auch der Königsweg eines eigenen Tabs, seine Probleme mitbringt.
Aktuell zeigt nämlich die Mobile-App von Facebook die Tabs nicht an, aber das kann sich noch
ändern.
Einen Tab einzurichten ist schon deutlich aufwändiger, aber zum Glück gibt es ja viele
junge Unternehmen, die kostenlos die Installation anbieten. Wie man das macht, zeigen
beispielsweise unsere Freunde von  Yourfans in diesem Video.

Beispiel: Hier ist unsere Umsetzung des Tabs. In diesem Fall „Powered by Sweepstake“ :

 

Eine kleine Revolution

Wohlwollen und Bestärkung führten dazu, dass das bereits am 12.12.2011 von mir verfasste Konzept
“Eine kleine Revolution”  in der Zeitung erwähnt wurde.
Nach einer langen Reise zu vielen potenziellen Unterstützern und fast eben so vielen
Absagen fanden wir zumindest Gehör und Tatenlust bei der Presse.

Viel Zuspruch erfuhr das Konzept fast jedes Mal, doch scheint die Hürde, jemanden
wirklich zum TUN zu bekommen unüberwindbar.

Wir sind gespannt, was der Artikel auf dieser nun wieder etwas schneller werdenden Reise
bewirkt.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Gunnar M. Flotow für den tollen Beitrag
und an den Gönner im Schwäbischen Verlag.

Hier der Artikel in der Schwäbischen Zeitung.

A FOREST

Dieses Projekt machte ich frei aus dem Kopf heraus.
Als ich vor ca. einem Monat mit einer sehr inspirierenden Person am Bodenseeufer in Bregenz entlanglief, entdeckte ich Fahnenmasten, die, ohne mathematische Anordnung, aus dem Hafengelände wuchsen. Aus der richtigen Perspektive ergab sich eine Fläche aus diesen, in Nähe und Ferne stehenden Masten.
Am 11.11.2011 baute ich ein kleines Modell aus Zahnstochern und schrieb das Datum darauf.
Das Video wurde hier bereits gepostet.

Später dann fing ich an, über eine größere Installation nach zu spinnen.
Das Ergebnis ist eine Installation in einem Waldstück, welche ich, mit Hilfe von Freunden,
innerhalb von rund 14 Stunden vornahm.

Das Ergebnis ist interessant.
Das Rohmaterial “Baum” oder “Holz” zu kombinieren mit dem Endprodukt “Papier”, welches gebleicht in jedem Haushalt verwendet wird.

Schwierig ist es, medial zu kommunizieren, dass die Bäume in ihrer Tiefe z.T. einen Abstand von 40 Metern aufweisen. Der höchste Punkt beträgt 4 Meter. Zwischen DIN A2 (Körper “J”) und DIN A6 (letztes “E”) verwendete ich jedes Format. Der Schriftzug ist rund 25 Meter breit.

Video Nr 1:
Herauszoomen vom entferntesten Punkt.

Video Nr 2:
Stopmotion-Ausschnitt der Anbringung.

Video Nr 3:
Richtige Perspektive von der Seite aus.

Diesen Song habe ich zum Thema unter meinen Favoriten gefunden.

LOGORAMA, ECHTES DRAMA!

ACHTUNG: Der hier gezeigte Film ist nichts für Kinder, auch wenn die Logos von Haribo usw. drin vorkommen.

Was ich an diesem Werk ganz spannend finde, ist die überspitzte Darstellung der alltäglichen
Logo/Werbeflut, die uns zu desensibilisierten Wesen macht.
Wir werden täglich mit tausenden Werbebotschaften und Wiedererkennungswerten konfrontiert.
Dabei ist eine Höchstzahl dieser funktionalen Arbeiten schlichtweg schlecht und durchschaubar.
Der hohe Streuverlust aufgrund von mangelnder Werbestrategie trägt sehr dazu bei.

Das macht es der Marketing- und Werbebranche so enorm schwer, professionell und gerecht zu arbeiten.

Ein gelungenes Werk, wie ich finde:

Logorama from Human Music & Sound Design on Vimeo.

RHETORISCHE KÖNIGSKLASSE!

Diese junge Frau habe ich auf dem Facebookprofil eines
guten Freundes und Netzwerkpartner gefunden.
Zwar nur entfernt verwandt mit unserer Branche, doch
gerade aus der Sicht der Rhetorik ein Meisterwerk.
Diese junge Frau weiß wovon sie spricht und bringt
ein grenzwertiges Thema mit Spiel und Humor auf den
Punkt.

Ich bin sehr begeistert!

ICH BIN STOLZ, SEIN SCHÜLER GEWESEN ZU SEIN!

Rolf Müller war in der Schule für Gestaltung von 2004 – 2008 mein
Dozent im Gebiet des Kommunikationsdesigns, zudem floss seine Beratung
in mein Diplom zum Thema “Guerilla Marketing” mit ein.

Das Gefühl für Gestaltung hat sich seit seiner Zeit bei Otl Aicher 
sehr verändert. Das “Handwerk” der Gestaltung wird immer häufiger
versucht zu normen, zu verbilligen und zu digitalisieren.
Früher hatte man ein Atelier, große Tische, eine Menge Werkzeug
und viel Papier um an Entwürfen zu arbeiten. Heute setzt man sich an den
tollen Apple-Computer und schiebt Pixel umher, ohne dabei von der
Relation eines Printmediums 1 zu 1 begleitet zu werden.
Man verliert den Bezug zu guter Gestaltung immer mehr.
Ich habe den Eindruck, dass die Handwerklichkeit dieser Kunst
ebenso auf schnelle Ergebnisse beschnitten wurde wie unsere
allgemeine Kommunikation.
Einen handwerklich erstellten Entwurf bezahlt heute kein Mensch mehr!

Rolf Müller lehrte unser Semester, ein Gespür für Ästhetik zu bekommen.
Er fasziniert mit seinem Auge dafür, zaubert aus bestehenden Elementen
einen Augenschmaus.

Ich selbst kann zumindest behaupten, von ihm die Regeln der Gestaltung
in inspirierenden Gesprächen vermittelt bekommen zu haben.
Meine Kompetenzschwerpunkte liegen in anderen Bereichen, ich bin kein Gestalter.
Ein Pitch im damaligen 7. Semester in seiner Vorlesung, welches ich gewann,
bestand aus einer Konzeption, nicht aus einer Durchgestaltung.

Rolf Müller ist für mich einer der wenig verbliebenen Vollblutgestalter,
welcher nicht nur durch sein Handwerk in seinen Bann zieht!

Rolf Müller auf Wikipedia
Fotografien aus seinem Büro für Kommunikation in München
Webpräsenz Rolf Müller

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Liebe Grüße,

- eure Jungen mit Ideen