Workshop zum Thema Social Media Marketing

 

Am Donnerstag, 20.02.2014, wurde es ernst.
Für mich ein persönlicher Milestone in diesem Jahr (Da folgen noch einige) wurde erreicht:

Über den BVMW organisiert, gab ich einen Workshop für 16 UnternehmerInnen
zum Thema “Social Media Marketing” in der Katholischen Akademie Weingarten.

Bewusst hatte ich die Teilnehmerzahl begrenzt, da mir ein klassischer Vortrag zu diesem
doch sehr vielseitigen Thema widerstrebte. Aus Erfahrung weiß ich, dass es sehr viele
Meinungen und Ursprünge dieser gibt und jeder einzelne an seinem Standpunkt abgeholt werden
muss.
Ebenso kann Social Media auf tausendfache Weise richtig angewendet werden.
In der Runde konnte ich optimal auf jeden Teilnehmer eingehen.

So nannte man den ursprünglich angedachten Vortrag dann also Workshop.

Man startete mit einem Interview zu folgenden Fragen:

1. Was macht die Agentur Junge mit Ideen eigentlich genau?

2. Was ist Social Media genau… und was ist es nicht?

3. Worin kann der Nutzen von Social Media für mein Unternehmen oder
meine Abteilung liegen?

4. Muss man keine Angst haben, sich der offenen Negativkritik von Kunden
oder Konversations
beteiligten auszusetzen?

5. Wie läuft eine professionelle Planung der Aktivitäten für Social Media ab?

6. Wie lösen Sie das Ressourcenproblem?

7. Woher kommt Social Media und warum ist es im Bereich der
Unternehmenskommunikation
anzusiedeln?

8. Wie lässt sich Social Media messen? Kann man einen ROI definieren?

9. Wie teuer ist der Einstieg auf Social Media?

Es existierten Slides, die für den Abend vorbereitet waren.
Kurzfristig entschied ich mich allerdings, ohne Hilfsmittel zu präsentieren.

Anschließend ging ich auf gestellte Fragen ein.

 

Wie vermutet gabe es große Unterschiede im Know-How der Besucher und für mich
mehrmals die Chance, Dinge klarzustellen oder Sichtweisen zu bestätigen oder
ggf. geradezurücken.

Gemessen am Feedback der Besucher persönlich oder im Anschluss per Mail,
war der Abend für mich und meine Firma ein großer Erfolg, der Durst nach mehr
macht.

Ich freue mich auf weitere, spannende Projekte und bin gespannt welche Früchte
dieser Abend tragen wird.

Mein besonderer Dank gilt dem BVMW vertreten durch Francois Hauviller und dem
Mitorganisator Ramon Gambach.

 

 

 

 

Was ist ein Pecha Kucha?

Eine interessante Art und Weise, einen Vortrag zu halten und sich damit zu beweisen
ist ein sogen. Pecha Kucha.

Ein Pecha Kucha Vortrag besteht aus 20 Bildern á 20 Sekunden
20 Sekunden: jedes Bild wird für exakt 20 Sekunden lang gezeigt, die Bilder
wechseln automatisch, der Vortragende hat keinen Einfluss darauf
Die Reihenfolge der Bilder legt der Vortragende fest
Insgesamt hat man 6 Minuten und 40 Sekunden zeit.

Das Thema, mit Ideen auf den Punkt zu kommen wird hierbei behandelt.
Förderliche Übung, sollte man seinem potenziellen Investor gegenüberstehen.

PECHA KUCHA Köln/Berlin

Hier ein übersetztes Beispiel eines Pecha Kucha:

Wenn Service rechtswidrig wird…

In diesem Blogbeitrag soll eine rechtliche Grenze der Integration von
Social Media Monitoring an einem simplen Beispiel aufgezeigt werden:

„Du betreibst einen kleinen Onlinekosmetikversand. Du bist da einfach
reingerutscht, weil du nen Videoblog über Kosmetik angefangen hast,
dieser mega beliebt wurde und dann Anfragen kamen, ob man das Zeug
auch bei dir kaufen kann. Du bist mit dem Unternehmen fast nur in den
„sozialen“ (manchmal sind sie auch asozial) Netzwerken unterwegs
und versuchst es allen Recht zu machen bzw. einfach ein guter
Unternehmer zu sein. Eines Tages klappt irgendwas mit dem Versand
nicht und ein Kunde beschwert sich bei Twitter darüber. Da du in allen
Kanälen eine Auge darauf wirfst , was man so über dich erzählt,
bekommst du das natürlich gleich mit und reagierst zuvorkommend
indem du seinen Namen recherchierst und ihm eine erklärende eMail
sendest…bäääm!!“

Was hier zunächst sehr positiv klingt, ist rechtlich gesehen ein Verstoß
gegen § 28 Abs.1 S.1 Nr.3 BDSG bzw. die schutzwürdigen Interessen des
Betroffenen. Die Informationen aus dem Social Media Monitoring dürfen
nicht mit den eigenen Kundendaten verglichen werden, wenn Sie die
Erlaubnis der Vertragspartner dazu nicht haben!

Handlungsempfehlung:
Antworten Sie unpersönlich aber dialogeinleitend:

„sorry, dass etwas nicht funktioniert hat. ruf mich doch bitte kurz
an, um das problem zu lösen: 0123/4567890 LG User234“

Im persönlichen Dialog mit dem Kunden dürfen Sie seine Daten natürlich
nutzen!