Big Data – Google Grippe Trends

Big Data ist der Begriff für besonders große Datenmengen. Große Unternehmen wie Goggle meistern das
Abspeichern dieser riesigen Datenmengen mit speziellen Datenbankmanagement-Tools.

Aber was macht man mit den Daten?

Viele Unternehmen nutzen die Daten um ihr Kunden besser kennen zu lernen und um Produkte noch
näher am Kunden zu entwickeln. Die Frage der Zukunft wird sein: Wie kann man diese Daten sinnvoll
einsetzen?

Google zeigt mit Google Trends schon länger wie man die Häufigkeit eines bestimmten Suchbegriffes
visualisieren kann. Bei dem Projekt Grippe Trends geht es nicht darum einfach nur das Keyword “Grippe”
zu beobachten sondern darum die tatsächlichen Grippewellen herauszufiltern.
Google verwendet bei “Grippe Trends” mehrere Keywords, die Anhaltspunkte für eine Grippeerkrankung
sein können. Zum Beispiel können Grippesymptome Keywords für den Algorithmus sein.

Das sind die aktuellen (Stand 17.02.2013) Statistiken zur Grippewelle in Deutschland:

 

Wenn man den Zahlen von Google trauen kann, sind wir aktuell in ganz Deutschland auf einem
“Grippehoch”. Vergleichswerte aus den vergangenen Jahren zeigen, dass die Grippewelle jetzt wieder
abflachen könnte.

Was meint ihr, liegt Google mit diesen Statistiken richtig?

Fanpages haben Impressumspflicht!

Auf der Suche nach neuen Kunden haben wir mal wieder einige Fanpages, unter anderem von
renommierten Unternehmen, untersucht.
Das erschreckende Ergebnis: Es gibt immer noch wenige Fanpages mit richtigem Impressum!

Aber was ist ein richtiges Impressum und wo bekomme ich es her?

Im Blog von Schwindt-PR haben wir einen recht langen Artikel gefunden, den wir hier zu eurem
Effizienzvorteil zusammenfassen:

Das Landgericht Aschaffenburg hat kürzlich bekannt gegeben, dass eine Facebook-Fanseite
ein Impressum seines Anbieters führen muss. Eine Facebook-Fanpage ist mit einem Blog oder einer
Website vergleichbar, braucht aber kein eigenes Impressum, sondern kann auf das der zugehörigen
Website verweisen. “Sicherer“ ist es aber einen Tab einzurichten! Interessant wurde das Thema
eh erst durch Abmahnungen von Wettbewerbern, die sich meinen mit rechtlichen Ellenbogen
einen Platz im Markt erkämpfen zu müssen.

Wie richte ich mir ein Impressum ein?
Dazu gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten:

1. Link im Infobereich
Das einfachste ist im Infobereich den Begriff Impressum mit einem Hyperlink zum Impressum
auf der Unternehmenswebsite zu ergänzen, wie in diesem Beispiel von einem unserer Kunden.

2. Tab mit Impressum (Königsweg)

Zunächst sei angemerkt, dass auch der Königsweg eines eigenen Tabs, seine Probleme mitbringt.
Aktuell zeigt nämlich die Mobile-App von Facebook die Tabs nicht an, aber das kann sich noch
ändern.
Einen Tab einzurichten ist schon deutlich aufwändiger, aber zum Glück gibt es ja viele
junge Unternehmen, die kostenlos die Installation anbieten. Wie man das macht, zeigen
beispielsweise unsere Freunde von  Yourfans in diesem Video.

Beispiel: Hier ist unsere Umsetzung des Tabs. In diesem Fall „Powered by Sweepstake“ :

 

Ein Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist…

…und deshalb auch wieder in Ordnung kommt.

“Ein Familienvater leidet an Depressionen. Er verliert zuerst die Arbeit und dann seine Frau.”
Mit 3 Beispielen wie diesem beginnt der Imagefilm der Firma “Brüggli” aus Romanshorn.

Am gestrigen Mittwoch durfte ich mich den Wirtschaftsjunioren Bodensee Oberschwaben bei einer
Werksbegehung anschließen. Mit der Fähre fuhren wir über die breiteste Stelle des Bodensees
nach Romanshorn. Die lange Fährfahrt konnte mit Kennenlerngesprächen sehr angenehm
überbrückt werden.
Ich wusste ehrlichgesagt nicht, was mich erwarten wird, recherchierte ich überhaupt nicht im
Vorfeld und ließ mich nur von meinem Gefühl zur Anmeldung an der Begehung treiben.

Angekommen auf der Schweizer Seite des Bodensees wurden wir sofort sehr herzlich von
einem älteren Mann begrüßt, der einen Cowboyhut trug. Er fuhr uns mit einem Kleinbus
zum Firmengelände, wo wir sogleich von Gordana Gessner, der Assistentin CEO, in Empfang
genommen wurden.

Die Führung startete, wie eine normale Werksbegehung.
“Hier werden die “Freitagtaschen” genäht, hier werden Hundekörbe gefertigt, hier sehen Sie
die Lehrlingsgeräte.” Ziemlich bald bemerkte man jedoch zwei Besonderheiten.
Die Menschen an den Nähmaschinen oder in den Fertigungsstraßen muteten anders an, das
ist nicht negativ oder gar abwertend gemeint. Zudem geht die Firma Brüggli außerordentlich
großzügig auf die Mitarbeiter und Auszubildenden zu.
So existieren auf dem Dach große Flächen zum Sonnen mit Blick auf den Säntis oder sogar
ein “Ruhetipi” zum Ausspannen in den Pausen.
Das Gesamtgefühl, das einen überkommt ist durchweg positiv. Brüggli ist zudem einer
der saubersten und ordentlichsten Betriebe, die ich je gesehen habe, ohne dabei elitär zu wirken.
Die Assistentin CEO, Frau Gessner, erwähnte in sehr angenehmer und ruhiger Stimme,
dass man hier einfach nur sehr gut organisiert sei.

Leider stellt man sich beim Anblick von Fertigungsstraßen und handgefertigten Produkten
in Deutschland sowie besonders in der Schweiz die Frage, wie das wirtschaftlich getragen
wird. Niedrige Löhne? Hohe Produktpreise?
Zugegeben, Freitagtaschen sind nicht die günstigsten, doch dafür, dass jede einzelne Tasche
handgefertigt wird, sind sie wiederum günstig. Eine Antwort auf die Fragen ist das jedoch nicht.

Im Nachgespräch und beim gemeinsamen Betrachten des Firmenfilmes wurde die Sache klar.
Brüggli ist ein Integrationsunternehmen, welches sich zur Aufgabe gemacht hat,
schicksalsgeprägten Menschen eine Zukunft zu bieten. Mit 650 Mitarbeitern in
einem breiten Spektrum von Aufgabenbereichen ist Brüggli ein durchaus ernst zu nehmendes
Unternehmen. Sympathisch und nicht mitleidserregend geht man dort seinen Weg und zeigt,
dass Menschlichkeit und Wertedenken ohne Frage mit Erfolg verbunden sind.
Brüggli wird vom Land subventioniert, jedoch nicht getragen.

Ich habe aus dem Werksbesuch sehr viel mehr als nur visuelle Eindrücke mitnehmen
können und danke den Wirtschaftsjunioren Bodensee Oberschwaben für die Organisation.

Wer mehr über Brüggli erfahren möchte gelangt über diesen Link zur Unternehmenswebseite.

Was ich auch nicht vorenthalten möchte ist der Imagefilm:

Eine kleine Revolution

Wohlwollen und Bestärkung führten dazu, dass das bereits am 12.12.2011 von mir verfasste Konzept
“Eine kleine Revolution”  in der Zeitung erwähnt wurde.
Nach einer langen Reise zu vielen potenziellen Unterstützern und fast eben so vielen
Absagen fanden wir zumindest Gehör und Tatenlust bei der Presse.

Viel Zuspruch erfuhr das Konzept fast jedes Mal, doch scheint die Hürde, jemanden
wirklich zum TUN zu bekommen unüberwindbar.

Wir sind gespannt, was der Artikel auf dieser nun wieder etwas schneller werdenden Reise
bewirkt.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Gunnar M. Flotow für den tollen Beitrag
und an den Gönner im Schwäbischen Verlag.

Hier der Artikel in der Schwäbischen Zeitung.

A FOREST

Dieses Projekt machte ich frei aus dem Kopf heraus.
Als ich vor ca. einem Monat mit einer sehr inspirierenden Person am Bodenseeufer in Bregenz entlanglief, entdeckte ich Fahnenmasten, die, ohne mathematische Anordnung, aus dem Hafengelände wuchsen. Aus der richtigen Perspektive ergab sich eine Fläche aus diesen, in Nähe und Ferne stehenden Masten.
Am 11.11.2011 baute ich ein kleines Modell aus Zahnstochern und schrieb das Datum darauf.
Das Video wurde hier bereits gepostet.

Später dann fing ich an, über eine größere Installation nach zu spinnen.
Das Ergebnis ist eine Installation in einem Waldstück, welche ich, mit Hilfe von Freunden,
innerhalb von rund 14 Stunden vornahm.

Das Ergebnis ist interessant.
Das Rohmaterial “Baum” oder “Holz” zu kombinieren mit dem Endprodukt “Papier”, welches gebleicht in jedem Haushalt verwendet wird.

Schwierig ist es, medial zu kommunizieren, dass die Bäume in ihrer Tiefe z.T. einen Abstand von 40 Metern aufweisen. Der höchste Punkt beträgt 4 Meter. Zwischen DIN A2 (Körper “J”) und DIN A6 (letztes “E”) verwendete ich jedes Format. Der Schriftzug ist rund 25 Meter breit.

Video Nr 1:
Herauszoomen vom entferntesten Punkt.

Video Nr 2:
Stopmotion-Ausschnitt der Anbringung.

Video Nr 3:
Richtige Perspektive von der Seite aus.

Diesen Song habe ich zum Thema unter meinen Favoriten gefunden.

LOGORAMA, ECHTES DRAMA!

ACHTUNG: Der hier gezeigte Film ist nichts für Kinder, auch wenn die Logos von Haribo usw. drin vorkommen.

Was ich an diesem Werk ganz spannend finde, ist die überspitzte Darstellung der alltäglichen
Logo/Werbeflut, die uns zu desensibilisierten Wesen macht.
Wir werden täglich mit tausenden Werbebotschaften und Wiedererkennungswerten konfrontiert.
Dabei ist eine Höchstzahl dieser funktionalen Arbeiten schlichtweg schlecht und durchschaubar.
Der hohe Streuverlust aufgrund von mangelnder Werbestrategie trägt sehr dazu bei.

Das macht es der Marketing- und Werbebranche so enorm schwer, professionell und gerecht zu arbeiten.

Ein gelungenes Werk, wie ich finde:

Logorama from Human Music & Sound Design on Vimeo.