Informationsmedium vs. Imagemedium

Ein Grundsatz, welcher so deutlich eig. nirgends niedergeschrieben steht
und bei jeder werblichen Aktivität den Kern bildet ist die grundlegende
Unterscheidung der beiden Kommunikationsträger: Informationsmedium und Imagemedium.
Unsere Welt wird von Werbung und Manipulation und allem sonst schrecklich
schlechten visuell verpackten Verkaufsabsichten überfüllt, wir sind ein Haufen
Ignoranten (Zumindest laut Definition einiger schlechten Verlierer-Agenturen).
Diese Leier ist alt und auf diesen Zug brauche ich nicht als tausendster aufspringen.

Was sich eine Firma, welche erkannt hat, dass Marketing und Werbung nicht
der erste sondern nahezu letzte Punkt auf der Liste der zu vernachlässigenden
“Kostenstellen” ist, merken sollte ist, dass dieser Unterschied den Faktor von
Erfolg oder Misserfolg ihrer Werbung darstellt.
Viele Werbemedien reden sich in ihren Ausschweifungen um Kopf und Kragen, während
andere nur durch einen oder zwei deutliche Sätze die Aufmerksamkeit des Lesers
auf sich ziehen.
Wie ist das möglich?

Ich treibe in die Fülle der Werbemedien einen Keil zwischen Plakat, Flyer,
Homepage, Promotionaktion, Firmenbroschüre, etc.

Informationsmedium:
Ein Informationsmedium trägt, wie der Name bereits erklärt, Informationen
über die Firma in sich. Diese sollten wenn möglich keine Fragen zum Produkt
oder der Dienstleistung offen lassen und nach Zielgruppen kanalisiert sein.
Sie vertreten den Menschen, der seine Firma am Besten kennt und auf alle
Fragen eine Antwort hat an der Stelle, wo er nicht persönlich sein kann oder
beschreiben eben ihn oder seine Angestellten.
Zu diesen visuellen/informativen Vertretern gehören Homepage, Firmenbroschüre,
Angestellte, Promotionaktionen und Events. (etc.)

Imagemedien/Werbemedien:
Diese Mediensparte bewirbt entweder direkt die Firma oder das Informationsmedium.
So steht beispielsweise auf einem Flyer, verwendet als Wurfmailing, nicht das
gesamte Produktportfolio (Weil man damit versucht die breite Masse in Auszügen
zu erreichen), sondern ein gut durchdachter, nicht fehlinterpretativer und vor
allem kurzer Text oder eine prägnante Aussage, welche Neugier auf das Information-
medium macht und leicht gemerkt werden kann (Emotion erzeugen).
Damit überlässt man dem Betrachter selbst, ob und wann er sich von sich aus mit
der umfassenden Information konfrontiert und befasst.

Damit ist man zwar noch nicht am Gipfel des Berges angekommen, doch man hat
zumindest die richtige Kletterausrüstung um den Berg zu erklimmen.

Viel Erfolg dabei,

Geübte Bergsteiger gibts bei Junge mit Ideen ;-)
info@jungemitideen.de

Oma Heim wird gesucht!

Okay, jetzt wird’s bunt.
Mit langer Vorlaufzeit und viel Kopfen und Kreativität haben wir für
die Firma Heim Hausgeräte aus Hagnau ein umfangreiches Marketingkonzept
erarbeitet. Mit dem Wirkungszeitraum von mind. 2 Jahren trug die
Arbeit durch so manche Nacht Früchte:

Heim Hausgeräte sucht die Oma Heim als fiktiven Familienzuwachs.
Zugegeben, dies ist keine Neuerfindung, das gabs schon oft in ähnlicher
Form, doch nicht mit diesem Charakter.
Es passt wie angegossen.

Das Familienunternehmen in Hagnau deckt bis jetzt den vollen Service
von der Stilberatung beim Erstkundenkontakt bis hin zur fertigen
Montage vor Ort ab. Was wir klar als sympathische Serviceaufwertung
und absoluten Mehrwert sehen, ist die Beratung bei der Anwendung des
jeweiligen Gerätes. Was einst nur eine dicke Anwendungsbroschüre
beinhaltete, wird nun von Oma Heim einfach und direkt kommuniziert.

Als Content für eine Facebookseite wird es Videoclips geben, welche
regelmäßig geschalten werden. Hier gibt Oma Heim allgemeine Tipps
zu Umständen im Haushalt.

In den lokalen Zeitungen wird Oma Heim regelmäßig mit allgemeinen Tipps
zu lesen sein…fernab von Haushaltsgeräten.

Beim Kauf eines Produktes wird der Käufer mit einer eigens von
Oma Heim verfassten Nachricht auf die Pflege der jeweiligen Maschine
ausgestattet.

Die Schwäbische Zeitung berichtet

T3n berichtet über Guerilla Marketing

T3n über Guerilla Marketing

Ein guter Freund schickte den Bericht via Facebook an uns.
Der Artikel ist gut gemeint, trifft sicherlich auf aktuelle
Problemstellungen, welche durch diese Art des Marketings
gelöst werden können doch fehlen die wichtigen Begleitansätze:

Guerilla Marketing überzeugt durch geniale Orte, kreative
Neumischungen von Bestehendem oder dem “aus dem Zusammenhang reißen”.
Nicht alle der Beispiele sind nach meinem Geschmack intelligent
und durchdacht.

Guerilla Marketing wird oft verwechselt mit Gorilla Marketing,
also dem “Am Lautesten Schreien” mit übermäßig großen Auftritten.

Generell ist das jedoch nur der Anfang einer Kampagne wenn sie
richtig durchdacht ist. Guerilla Marketing verkörpert Auffälligkeit
und gleichzeitig intelligente Strategie.
Wer denkt, Guerilla Marketing schmälere das Budget durch eine
große Wirkung, dem gebe ich nicht Recht.
Dieser Teil des Marketingmixes verschafft hohe Aufmerksamkeit, was
mit “Weniger Aufwand” assoziiert wird. In dem “All Eyes On Me Moment”
gilt es dann, das Richtige zu sagen und sich richtig zu verhalten
denn genau das ist der Kern von Guerilla Marketing.
Schlägt dies fehl, war man nur mal kurz laut und wird schnell vergessen.

Aufgabenstellung, Idee/Lösung/Analyse, Konzeption/Strategie, Aktion/Umsetzung/Betreuung

Dies sehe ich als Weg einer erfolgreichen Guerilla Marketingkampagne.

Der Beweis!

Nach längerem Überlegen aufgrund mehrerer Diskussionen, die
die “Junge mit Ideen” Autobeklebung aufwarf, hier die Beweisvideos,
dass die Waldinstallation KEINE Fotomontage ist ;-)

Zoom von Innen nach außen:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=0UccEt0TeLk]

Stopmotion:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=EN5AyJ9zMhM]

Stopmotion:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=NPjIN07VgeQ]

Perspektivwechsel:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=dHaohNKtWo8]

Mobile Momente für das Seehotel Litz

Christian Steiauf ist stolz!
Im Seehotel Litz Langenargen bekam er die Zusage,
seine Installation für Mobile Momente zu installieren.

Dabei handelt es sich um quadratische Kacheln, auf denen
gedruckte Instagram-Bilder in ihrem typischen, quadratischen
Format zu sehen sind.
Die Kacheln sind mit Magneten an den Wänden angebracht.
Man könnte es als kreative Weiterentwicklung der Kühlschrankmagnete sehen,
wobei ich mit diesem Vergleich nur die Anbringung vergleiche, nicht etwa die Motive.

Die Kacheln können Besucher des Hotels bei Gefallen an der Rezeption
kaufen und als besonderes Andenken mit nach Hause nehmen.
Die Gänge auf den versch. Stockwerken sind frei zugänglich, es lohnt sich
dort mal reinzuschauen.